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Omas Rezept veganisiert | Wäffelcher

In meiner Familie waren Wäffelcher sehr beliebt. Es gab sie bei jedem Familientreffen zu Kaffee und Kuchen und meine Oma hatte sogar eine riesige Tupperwarendose in welcher immer Wäffelcher waren. Das ganze Jahr über. Ich möchte mir gar nicht vorstellen wie lange sie am Waffeleisen saß um die Dose mit gefühlten 150 Wäffelcher zu füllen.

Als ich dann vegan wurde, aß ich keine mehr, denn das Original-Rezept ist alles andere wie vegan. Und dennoch hatte ich die Wäffelcher immer im Hinterkopf als etwas, was ich unbedingt veganisieren wollte, obwohl ich keine Ahnung hatte wie ich 6 Eier auf 250g Mehl ersetzen wollte. Die Lösung? Gar nicht! Klappt auch ohne. Gesund wird das Rezept dadurch aber leider immer noch nicht. ;)

Für Wäffelcher braucht man übrigens ein spezielles Waffeleisen, damit sie dünn und knusprig werden und haben ein spezielles Muster. Während man mittlerweile in den Läden oft nicht fündig wird, hilft einem das Internet* weiter.


Für 20-25 Wäffelcher:


250g Margarine
250g Zucker
1 Prise gemahlene Vanille (alternativ ein Päckchen Vanillezucker)
250-300g Mehl (siehe Tipp)
25g Speisestärke
150g Sojamilch

Die Margarine schmelzen und in eine Rührschüssel geben. Den Zucker mit der Vanille dazugeben und cremig rühren, bis der Zucker geschmolzen ist. Die Milch unterrühren. Das Mehl und die Stärke dazusieben und unterrühren bis keine Klumpen mehr da sind. Den Teig etwa 15 Minuten ruhen lassen.

Das Waffeleisen vorheizen und je nach Gerät vor der ersten Waffel einfetten. Die Hitzestufe hängt sehr vom Gerät ab. Prinzipiell nimmt man niedrige Mittelhitze, was beim Eisen von meiner Schwester zutrifft, bei dem Eisen von meiner Oma arbeite ich aber sogar auf kleinster Stufe. Da man die erste Waffel eh meistens wegschmeißen muss (wird bei mir immer dunkelbraun), hier kann man sich dann für die Temperatur orientieren.

Jeweils 1 gehäuften Esslöffel Teig in die Mitte des Eisens geben, den Deckel schließen (nicht zudrücken!) und warten bis die Wäffelchen die richtige Bräune erreicht hat. Dies dauert je nach Eisen etwa 1-3 Minuten, besonders zu Beginn sollte man das Eisen aber nicht zu früh öffnen, sonst reißt die Wäffelchen auseinander.

Sobald man die Wäffelchen aus dem Eisen nimmt, muss sie sofort aufgerollt werden. Hier kann man dafür gemachte Stäbe verwenden oder die Finger (Achtung - sehr heiß!). Wenn man sie nicht sofort aufrollt, werden sie brüchig.
Ich habe dafür einfach Küchenpapier neben dem Eisen liegen, auf welcher ich die Wäffelchen rolle. Dann lasse ich sie ein paar Sekunden aufgerollt dort liegen (während ich den nächsten Teig ins Eisen fülle) und lege sie dann zum kompletten Auskühlen auf Kuchengitter.

So verfahren, bis der ganze Teig aufgebraucht ist. Die ausgekühlten Wäffelcher kann man in einer luftdichten Dose ein paar Wochen aufbewahren (so hat es meine Oma immer gemacht), bei uns werden sie jedoch nie so alt. :)


Tipp:

Wenn ihr ein Wäffelcher-Eisen habt, das sehr dünne Wäffelcher macht oder das einen sehr schweren Deckel hat, muss der Teig etwas steifer sein, damit die Wäffelcher keine Löcher bekommt. Ob der Teig fest genug ist, merkt ihr bereits an der ersten Wäffelchen.

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Buddha Bowl mit scharfer Erdnusssoße

Buddha Bowls gibt es schon seit langem auf Instagram, Pinterest usw. Obwohl ich sie schon oft gesehen habe, habe ich mich bisher nicht wirklich rangetraut. Und jetzt kann ich nicht genug von ihnen haben.

Buddha Bowls sehen allgemein sehr appetitlich aus, insbesondere wenn man mit verschiedenen Farben spielt. Auf den ersten Blick sehen sie jedoch auch nach viel Arbeit aus. Zumindest in meiner Variante ist dies aber nicht so. Es muss nur weniges klein geschnippelt werden und der Tofu kann bereits am Vorabend vorbereitet werden. Und so steht dann auch alles ganz schnell und ohne viel Aufwand auf dem Tisch. Und das Beste an den Bowls? Alle Beilagen, Gemüsesorten und Proteinquellen lassen sich nach Belieben austauschen und ergänzen!


Für 3-4 Personen, je nach Hunger:


Für den Tofu:

400g Tofu
200ml Gemüsebrühe
3EL Balsamico-Essig
3EL Sojasoße
3 Zehen Knoblauch

Für die Soße:

100g Erdnussbutter (cremig, ohne Zucker)
2EL Sojasoße
2 Zehen Knoblauch
1TL scharfe Soße (z.B. Sriracha)
1EL geröstetes Sesamöl (kann man auch weglassen, wenn man es nicht findet)

Außerdem:

250g Reis (alternativ Quinoa, Bulgur...)
1 Brokkoli (etwa 500g)
2-3 Möhren (je nach Größe)
1 Avocado
etwa 100g Blattgrün (z.B. Babyspinat, Rucola...)
Toppings nach Belieben (z.B. Sprossen, Sesam, Sonnenblumenkerne...)

Mindestens 1 Stunde vorher vorbereiten:

Den Tofu in Würfel (etwa 1cm gross) schneiden. Alles für die Marinade miteinander verrühren, den Knoblauch dazupressen und mit dem Tofu in eine eher flache Schüssel geben. Ich nehme dafür eine Clip&Close Dose, so kann ich das Ganze dann ganz einfach vorsichtig schütteln um die Marinade zu verteilen. Den Tofu mindestens eine Stunde durchziehen lassen, gerne auch über Nacht (zwischendurch einmal vorsichtig schütteln).


Zubereitung:

Den Reis oder die gewünschte Beilage nach Packungsanleitung zubereiten, so dass diese zeitgleich mit dem Tofu und dem Brokkoli fertig ist.

Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Den Brokkoli in kleine Röschen teilen und auf einem Backblech verteilen.
Den Tofu mit etwa der Hälfte der Marinade auf ein zweites Backblech geben. Den Rest der Marinade über den Brokkoli träufeln.
Beide Bleche in den Backofen schieben und etwa 20 Minuten backen bis eine schöne Bräune entsteht . Wer es gerne extra knusprig mag, kann die letzten paar Minuten den Grill dazuschalten.

Während beides bäckt, alle Zutaten für die Soße mixen und beiseite stellen. Die Karotten reiben und die Avocado würfeln oder in Scheiben schneiden.

Wenn alles fertig ist, können die Teller angerichtet werden. Dazu das Blattgrün in Ringform auf einem tiefen Teller anrichten. Den Reis in die Mitte geben. Den Tofu, Brokkoli, Karotten und Avocado um den Reis herum anrichten. Alles mit der Soße beträufeln, die gewünschten Toppings dazugeben und sofort servieren.


Die Zutaten für dieses Gericht wurden mir freundlicherweise von Delhaize zur Verfügung gestellt.

Neapolitan Smoothie

Kennt ihr noch dieses dreifarbige Eis? Erdbeer, Vanille und Schoko, bestenfalls zwischen 2 dünnen Eiswaffeln, so dass man es direkt aus der Hand essen konnte. Wo man sich entscheiden musste, welche Sorte man zuerst essen will. Zuerst die Sorte die man am Liebsten hat? Oder doch andersrum, so dass man die liebste Sorte als letzte isst?

An diesem Eis inspiriert habe ich mich zum ersten Mal an einem Smoothie mit verschiedenen Schichten versucht. Und ich bin begeistert. Es hat nicht nur besser geklappt wie gedacht, es ist auch super lecker. Also folgt hier nun mein Rezept dazu. In welcher Reihenfolge ihr die Schichten zubereitet, ist euch natürlich freigestellt, genauso ob ihr die Schichten dann nacheinander trinkt oder alles durchmischt. :)


Für 2 Gläser:


Für die Erdbeer-Schicht:


200g Erdbeeren (verputzt gewogen)
1/2 Banane
50ml pflanzliche Milch
ein paar Datteln (optional, je nach Süße der Erdbeeren)

Für die Vanille-Schicht:


1-1,5 Bananen (je nach Größe)
100-150ml Vanille-Sojamilch

Für die Schoko-Schicht:


1-1,5 Bananen (je nach Größe)
100-150ml pflanzliche Milch
10g Kakao
ein paar Datteln


Die Zutaten für die jeweilige Schicht in den Mixer geben und smooth mixen.
Die Schichten nacheinander vorsichtig in die Gläser füllen, bei der 2. und 3. Schicht an einem Löffel entlang langsam(!) ins Glas laufen lassen.
Nach Belieben dekorieren (z.B. mit Kakaonibs oder frischem Obst) und servieren.


Tipp:


Damit die Schichten von Vornherein etwas fester werden, kann man das Obst gerne vorher einfrieren, besonders bei den Bananen lohnt sich dies.
Wer die Schichten besonders sauber getrennt haben möchte, kann die Gläser nach jeder Schicht für 10 Minuten in die Tiefkühltruhe stellen.


Die Zutaten für dieses Rezept wurden mir freundlicherweise von Delhaize zur Verfügung gestellt.

Stachelbeer-Muffins mit weißer Schokolade

Als Kind habe ich Stachelbeeren gerne einfach so vom Strauch genascht in den Gärten von Familie und Bekannten. Als Erwachsene habe ich mich nie weiter mit ihnen beschäftigt, denn pur mag ich sie mittlerweile nicht mehr so gerne und außer Marmelade kannte ich sonst keine Zubereitungsart. 

Dieses Jahr bin ich im Supermarkt so oft an Stachelbeeren vorbei gelaufen, dass ich schlussendlich welche gekauft habe, ohne vorher zu wissen, was ich mit ihnen machen wollte. Im Endeffekt habe ich sie, inspiriert durch diverse unvegane Rezepte online, zu leckeren Muffins verarbeitet.

Die Stachelbeeren geben den Muffins eine saure Note, die durch die weiße Schoki etwas ausgeglichen wird und durch den Joghurt werden die Muffins schön saftig, so wie Muffins sein sollen.


Für 12-14 Muffins:


100g vegane Butter
150g Zucker
150ml pflanzliche Milch
150g pflanzlicher Joghurt
250g Mehl
3 gestr. TL Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz

250g Stachelbeeren
80g weiße Schokolade (z.B. iChoc White Vanilla)

Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Die Stachelbeeren waschen und den Stiel und das "Schwänzchen" entfernen. Die Schokolade grob hacken.

Die Butter und den Zucker in einer grossen Schlüssel mit dem Handmixer vermischen. Die trockenen Zutaten in einer kleinen Schüssel vermischen und zu der Buttermischung geben. Milch und Joghurt ebenfalls dazugeben und alles zu einem homogenen Teig verrühren.
Die Stachelbeeren und die gehackte Schokolade unter den Teig heben.
Den Teig auf Muffinförmchen aufteilen und 20-25 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und nach Belieben dekorieren (z.B. mit geschmolzener Schoki).


Tipp:


Die Stachelbeeren platzen in Backofen und ihr Saft läuft gerne aus der Muffinförmchen aus. Deshalb empfehle ich euch Silikonformen zu nehmen, falls ihr welche habt oder auf jeden Fall dickere Papierförmchen (gerne auch 2 Stück ineinander). Bei dünnen Papierförmchen werden die Muffins sonst leider eine eher klebrige Angelegenheit, wie ich bei meinem ersten Versuch erleben musste. ;)

Sommerlicher Smoothie mit Wassermelone

Wassermelone ist eine meiner liebsten Sommerobstsorten. So gerne ich sie auch einfach so esse, ein wenig Abwechslung ist auch gut, deshalb verarbeite ich sie auch ganz gerne in Smoothies. So wie in diesem, welcher perfekt für Sommertemperaturen ist.



Für 2 große Gläser:


1/2 Wassermelone (etwa 800g ohne Schale)
eine kleine Handvoll Erdbeeren/Himbeeren
Saft von einer Zitrone (2 Zitronen für die, die es gern sauer mögen)
Eiswürfel nach Belieben
nach Belieben Datteln oder Agavendicksaft zum Süßen

Das Obst mit dem Zitronensaft in den Mixer geben und pürieren, bis keine Stückchen mehr drin sind. Eiswürfel hinzugeben und nochmal durchmixen.
Auf 2 Gläser verteilen und ggfs. mit Zitronenscheiben oder frischen Beeren dekorieren.

Tipp:

Wenn man die Wassermelone vorher kurz einfriert, wird aus dem Smoothie eine Art Slushie, welcher natürlich noch mehr erfrischt.

Müsli selbstgemacht

Es heißt ja immer, das Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit des Tages. Bei mir ist es allerdings die meist ignorierte Mahlzeit des Tages. Direkt nach dem Aufstehen habe ich eigentlich selten Hunger und nie Appetit. Wenn ich also was esse, dann erst 1-2 Stunden nach dem Aufstehen und dann muss es meistens etwas Schnelles sein (was dann oft auf etwas Ungesundes heraus läuft).

Wer englischsprachige Blogs verfolgt, weiß, dass gerade in den USA selbstgemachtes Müsli (dort bekannt als Granola) sehr beliebt ist und so finden sich online unzählige Varianten. Nun habe ich mich auch endlich rangetraut und ich bin begeistert. Das Müsli lässt sich schnell vorbereiten (hab ich so nebenbei gemacht während ein EM-Spiel lief), lässt sich nach Lust und Laune variieren und ist sicherlich gesünder wie das gekaufte Müsli, das oft nur so von Zucker strotzt. Und es schmeckt einfach besser.


Für etwa 500g Müsli:


250g Getreideflocken
3EL Hanfsamen*
150g Trockenobst (bei mir war es Kokos/Mango* & Maulbeeren*)
50g Mandeln, grob gehackt
50ml Öl
80ml Agavendicksaft


Die trockenen Zutaten vermengen. Die nassen Zutaten dazugeben und alles gut vermischen. Die Zutaten sollten geradeso nass und klebrig sein. Die Masse in eine Auflaufform oder auf ein Backblech geben (ca. 1 cm Höhe) und mit einem Löffel leicht von oben andrücken.

Bei 150°C etwa 30-40 Minuten backen bis die Masse leicht gebräunt ist. Nach etwa 20 Minuten die Form einmal umdrehen und die letzten 15 Minuten regelmäßig kontrollieren, denn es kann schnell zu braun werden. Komplett auskühlen lassen. Die Masse in kleine Stücke teilen und luftdicht verpacken (ich mag Gläser mit Schraubverschluss dafür ja ganz gerne, dann sieht's auch noch hübsch aus).


Um auf Nummer sicher zu gehen, bewahre ich mein Müsli im Kühlschrank auf (Nüsse und Fett werden ja gerne schnell ranzig). Dort hält sich das Müsli theoretisch bis zu 2 Wochen. Da sich das Müsli aber auch gut als Snack eignet, ist es sicher schneller verschwunden.

Tipp:

Das Trockenobst und die Nüsse lassen sich natürlich nach Belieben variieren und Gewürze wie Zimt oder Vanille können auch genutzt werden. So würden bspw. auch Sonnenblumenkerne, Haselnüsse oder Cranberries super passen, oder ein Nussmus anstelle des Öls. Wer auf Schoki-Müsli steht, kann nach dem Erkalten Schokodrops hinzugeben (oder sie nach dem Backen auf das Müsli geben, dann schmelzen sie). 

*Diese Produkte wurden mir freundlicherweise von Delhaize zur Verfügung gestellt.

Süße Spiegeleier (Hefeteilchen mit Obst)

Während in Deutschland der Hefezopf traditionell zu Ostern dazugehört, gibt es in Luxemburg meines Wissens nach kein Gebäck was spezifisch an Ostern gebacken wird. Es werden dafür Unmassen an Ostereiern verzehrt, was natürlich weder gesund noch vegan ist. Die einzigen Eier die bei mir ins Haus kommen sind jedoch entweder aus Plastik oder kommen in Gebäckform.

Diese süßen Hefeteilchen mit Pudding und Obst erinnern optisch zumindest etwas an Spiegeleier, geschmacklich haben beide natürlich nichts gemein. Meine Teilchen sind etwas gross geraten, da ich nur 6 statt 8 Pfirsichhälften im Glas hatte (hätte ich das Abtropfgewicht mal genauer gelesen...), beschwert hat sich trotzdem niemand. ;)

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Für 8 Stück:


Für den Teig:

400g Mehl
70g + 1TL Zucker
1 Prise Salz
200ml Wasser, handwarm
15g frische Hefe
50g geschmolzene Margarine

Den Zucker und die Hefe im Wasser auflösen und kurz stehen lassen.
In einer großen Schüssel die trockenen Zutaten vermischen. Das Wasser und die Margarine untermischen und ein paar Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten (evt. mehr Wasser oder Mehl zugeben). Abdecken und 30-60 Minuten an einem warmen Ort aufgehen lassen.

Außerdem:

1 Tüte Puddingpulver
Sojamilch
Zucker
8 Pfirsichhälften (ca. 400g Abtropfgewicht)
1 Päckchen Tortenguss

Den Pudding mit der Sojamilch und dem Zucker nach Packungsanleitung zubereiten, jedoch mit 10% weniger Flüssigkeit wie angegeben. Den Pudding in eine Schüssel geben und sofort Frischhaltefolie auf den Pudding legen (verhindert, dass sich eine Haut bildet). Den Pudding abkühlen lassen, während der Teig aufgeht, entweder im Kühlschrank oder auf dem Balkon wie bei mir. Der Pudding wird nicht ganz gebraucht werden, aber für den Rest wird sich sicher schnell ein Abnehmer finden lassen. ;)
Die Pfirsiche abtropfen lassen (Saft auffangen!) und beiseite stellen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teig noch mal kurz durchkneten und in 8 Stücke aufteilen. Jedes Stück mit der Hand oder dem Nudelholz rund ausrollen. Die Stücke sollten etwa 2cm dick und 10cm gross sein. Am besten jetzt schon die Teigstücke auf das Backpapier/-blech setzen, dann spart man sich später etwaige Sauerei. Mit einem Glasboden oder einfach mit den Fingern nun mittig eine Mulde in den Teig drücken, die etwas grösser als die Pfirsiche ist. In jede Mulde 1-2 Löffel Pudding geben. Darauf nun jeweils eine Pfirsichhälfte geben und diese leicht in den Pudding drücken. Es macht nichts, wenn sich der Pudding unter den Pfirsichen rausdrückt, solange er nicht über den Rand des Teiges läuft.

Auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben und etwa 25 Minuten backen, bis der Rand leicht gebräunt ist. Auf einem Tortengitter auskühlen lassen.

Mit dem aufgefangenen Saft (oder Wasser) den Tortenguss nach Anleitung zubereiten und über dem Obst & Pudding verteilen. Diesen nun noch ungeduldig steif werden lassen und dann darf zugeschlagen werden!

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Verwurelter (luxemburgisches Faschingsgebäck)

Helau & Alaaf!

Dieses Wochenende bildet in Luxemburg der Höhepunkt der fünften Jahreszeit, denn es ist das Wochenende an dem die meisten Strassenumzüge stattfinden. Und die Weiberfastnacht am fetten Donnerstag bildet quasi den Anfang dieses Wochenendes.

Traditionell gibt es in Luxemburg in der Faschingszeit Verwurelter, eine luxemburgisches Faschingsgebäck. Dies ist ein süsser Hefeteig, aus dem kleine Knoten geformt werden, welche dann frittiert werden. "Verwurelt" bedeutet in etwa verknotet, deshalb heissen die Dinger so.

Verwurelter brauchen etwas Zeit, da der Teig aufgehen muss, aber auch weil man eben nur immer ein paar gleichzeitig frittieren kann. Deshalb backen die meisten gleich die mehrfache Menge, damit es sich lohnt einen halben Tag in der Küche zu stehen.


Für etwa 50 Verwurelter:


500g Mehl
1/2 Würfel frische Hefe (20g)
150ml + 75-100ml Pflanzenmilch
50g Margarine, geschmolzen
60g + 1EL Zucker
1 Prise Salz

Das Mehl in eine grosse Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte bilden.
150ml der Pflanzenmilch lauwarm erhitzen und 1EL Zucker und die Hefe darin auflösen. In die Mulde geben und mit ein wenig Mehl einen kleinen Vorteig bilden. Diesen etwa 10 Minuten ein erstes Mal aufgehen lassen.
Den Rest der Pflanzenmilch und des Zuckers zusammen mit der Margarine und dem Salz in die Schüssel geben und alles zu einem festen Teig verkneten. Der Teig sollte eine feste Kugel bilden, die nicht klebt. Zudecken und gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.


Den Teig nochmals kurz durchkneten und auf einer bemehlten Fläche auf eine Dicke von 1cm ausrollen. Den Teig in fingerdicke Streifen schneiden, die eine Länge von etwa 10-15cm haben (klappt am Besten mit einem Pizzaschneider).


Die einzelnen Streifen zu Knoten formen und auf eine bemehlte Oberfläche legen. Diese dürfen jetzt während das Fett erhitzt wird, gerne noch mal zugedeckt ein paar Minuten aufgehen lassen.

Die Knoten bei 180°C in der Fritteuse oder einem heissen Topf frittieren, bis sie eine dunkle Bräune erhalten haben, etwa 2-3 Minuten pro Seite. Darauf achten, dass die Teile im Topf schwimmen können und nicht aneinander kleben bleiben, also lieber nicht zu viele auf einmal miteinander frittieren. Aus der Fritteuse auf Küchenpapier abtropfen lassen und noch heiss mit Puderzucker bestäuben.

Verwurelter schmecken am Besten frisch (und lauwarm), aber natürlich lassen sie sich auch am Tag vorher vorbereiten, auch wenn sie nach 24 Stunden etwas zäher werden.

24. Türchen: Zimtschnecken-Pancakes

Sowohl mit Zimtschnecken wie auch mit Pancakes kann man mich immer begeistern, und so war es nicht erstaunlich, dass mich die Kombi von beidem total begeistert. J. überraschte mich vor langer Zeit einmal mit diesen Pancakes morgens im Bett, ich glaube es war zu Valentinstag. Seitdem bin ich großer Fan von ihnen und sie sind auch ein perfektes Frühstück jetzt für die Weihnachtsfeiertage. Denn sie schmecken nicht nur lecker, die karamellisierte Zuckermischung, welche schön knusprig wird, gibt dem Ganzen noch einen extra Kick. Muss man einfach probiert haben. Sie schmecken übrigens auch toll, wenn sie nicht perfekt aussehen, also unbedingt rantrauen. ;)


Für 12 Pancakes:


Für die Füllung:


50g vegane Butter
60g (brauner) Zucker
1TL Zimt

Die Butter schmelzen. Zucker und Zimt unterrühren und in einen kleinen Gefrierbeutel geben (Zip-Lock eignet sich perfekt dazu). Die Mischung ein paar Minuten ruhen lassen, während ihr den Teig für die Pancakes vorbereitet. Ich lege die Mischung sogar meist für ein paar Minuten in den Tiefkühler. Die Mischung sollte so andicken, dass sie in etwa die Konsistenz von Zahnpasta erreicht.

Für den Teig:


250ml Sojamilch
1EL Apfelessig
2EL Öl
125g Mehl
1EL Stärke
1TL Backpulver
1/2TL Natron
1 Prise Salz

In einer kleinen Schüssel Milch und Essig verrühren und ein paar Minuten gerinnen lassen. Die trockenen Zutaten mischen, Milchmischung und Öl dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren.

Beim Gefrierbeutel mit der Zuckermischung eine Mini-Ecke abschneiden, nur so viel, dass ihr die Mischung geradeso rausdrücken könnt.

Die Pancakes bei mittlerer Hitze in einer Pfanne ausbraten. Kurz bevor ihr die Pancakes das erste Mal wenden würdet, mit dem Gefrierbeutel die Zuckermischung spiralförmig auf den Pancakes verteilen. Achtet darauf, dass ihr mindestens 1cm von Rand wegbleibt, sonst läuft die Mischung von Pancake runter (könnt ihr auf dem Foto bei dem Pancake oben sehen). Die Pancakes in einer schnellen Bewegung wenden und normal ausbraten.



Jedes Mal, nachdem ihr die Pancakes aus der Pfanne genommen habt, kurz mit einem Zewa die Zuckerreste aus der Pfanne entfernen (verbrennen sonst) und die nächsten Pancakes ausbraten. Sofort servieren und genießen. ;)

Und das war das letzte Rezept im diesjährigen Adventskalender. Ich wünsche euch wundervolle Weihnachtstage!

23. Türchen: Apfel-Erdnussbutter-Hundekekse

Heute gibt es hier ein Rezept der etwas anderen Art, nämlich eins für Hundekekse. Ich selber habe keinen Hund, meine Schwester hat jedoch eine ganz liebe Hundedame. Und für die backe ich dann auch manchmal vegane Hundekekse, und auch dieses Jahr wird sie für Weihnachten ein Tütchen erhalten. Diese Hundekekse sind schnell gemacht und haben nur 4 Zutaten. Vielleicht also ein Last-Minute-Geschenk für euren Hund? :)


Für 1 Blech:


1 Apfel
30g feine Haferflocken
50g Erdnussbutter (ohne Zucker)
50-60g Vollkornmehl

Den Apfel schälen, entkernen und zu Brei reiben. Die anderen Zutaten unterrühren und zu einem festen Teig kneten. Auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit einem Ausstecher ausstechen oder einfach in Stücke schneiden (geht mit einem Pizzaroller ganz fix).

Auf ein Backblech legen und bei 180°C 10 Minuten backen. Die Kekse umdrehen und weitere 10 Minuten backen. Den Backofen ausschalten und die Kekse im Backofen ein paar Stunden oder über Nacht komplett austrocknen lassen. 

Luftdicht verpackt sind sie so ein paar Wochen haltbar. Sollten die Kekse nicht komplett trocken sein, im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb einer Woche verfüttern.

22. Türchen: Kokosmakronen

Bevor ich vegan wurde, aß ich öfter Kokosmakronen, jedoch nie selbstgemacht. Als ich dann vegan wurde, waren Kokosmakronen nie etwas was ich konkret vermisste, obwohl ich eigentlich froh damit war. Dann stolperte ich irgendwann in einem meiner Kochbücher über ein Rezept für vegane Kokosmakronen und seitdem mache ich sie wieder öfter und habe sie auch schon mehrfach verschenkt oder als kleines Mitbringsel mitgenommen, wenn ich eingeladen war.


Für 24 Kokosmakronen:

100g Sojajoghurt
50ml Öl
2EL pflanzliche Milch
100g Zucker
1 Packung Vanillezucker
½TL Backpulver
120g Mehl
120g Kokosraspel

Den Backofen auf 180°C vorheizen.
In einer Schüssel Joghurt, Öl, Milch, Zucker und Vanillezucker verrühren. Backpulver und Mehl vermischen und unter die Joghurt-Mischung rühren. Kokosflocken unterheben, bis eine klebrige Masse entsteht, die sich gerade so mit Löffeln formen lässt.
Mit zwei Kaffeelöffeln Häufchen auf ein mit Backbapier belegtes Backblech legen. Die Häufchen müssen nicht perfekt aussehen. Im Backofen 12-14 Minuten backen, bis die Makronen gerade anfangen leicht braun zu werden. Lieber nicht zu lange backen, auch wenn sie nicht gebräunt sind, sonst trocknen sie aus. Auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.
Wer mag, kann die Makronen danach mit geschmolzener Schokolade dekorieren oder den Boden in Schokolade tunken. In einer luftdichten Dose halten sie sich kühl aufbewahrt locker 1 Woche, sie schmecken frisch gebacken jedoch am Besten.

21. Türchen: Lebkuchen-Bananen-Smoothie

Heute öffnet sich hier das 21 . Türchen. Ich kann es kaum glauben, dass wir jetzt schon in der letzten Woche sind und sich hier schon das viertletzte Türchen öffnet. Wo ist nur die Zeit geblieben?
Während mein Weihnachtsmenü zwar noch nicht ganz feststeht, habe ich immerhin alle meine Weihnachtsgeschenke bereits besorgt und seit letztem Wochenende steht auch die letzte Weihnachtsdeko in der Wohnung, inklusive Weihnachtsbaum. Und wenn ich abends gemütlich auf dem Sofa sitze und meinen Weihnachtsbaum anschaue, freue ich mich umso mehr auf die Weihnachtstage. :)

Hier gibt es jetzt das letzte Smoothie-Rezept im Kalender und es wird nochmal richtig weihnachtlich mit diesem Lebkuchen-Bananen-Smoothie. Der Smoothie schmeckt intensiv nach Lebkuchen, wer also nicht ganz so auf den Geschmack steht, halbiert liebe die Gewürzmenge.


Für 1 Glas:


200ml Sojamilch
1 gefrorene Banane
2TL Zuckerrübensirup (alternativ Ahornsirup)
ein paar Eiswürfel

Alles zusammen in den Behälter geben und cremig mixen.

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20. Türchen: super süße Zimtschnecken

Ich liebe Zimtschnecken. So wie alles mit Zimt. "Zum Glück" bin ich meist zu faul um einen Hefeteig herzustellen der zweimal gehen muss, auch wenn das Resultat dies wert ist. Aber die Zimtschnecken sind nun mal alles andere als diätfreundlich, schon gar nicht wenn man der Einzige ist, der sie isst. ;)
Die Zimtschnecken dürften sich sicherlich auch einzeln oder als Blech (ohne Zuckerguss) einfrieren und wieder kurz aufbacken lassen, getestet habe ich dies allerdings noch nicht. Lasst es mich doch wissen, falls ihr es ausprobiert.


Für 1 Blech (etwa 24 kleine Schnecken):


Für den Teig: 


500g Mehl
75g + 1EL Zucker
250ml pflanzliche Milch, handwarm
100g vegane Butter, geschmolzen
½Würfel Hefe (20g)
1 Prise Salz
1 Prise Vanille

In einer kleinen Schüssel die Milch mit der Hefe und dem Löffel Zucker verrühren bis die Hefe aufgelöst ist und beiseite stellen bis die Hefe schäumt.
In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Salz, Vanille mischen. Butter und Milchmischung dazugeben und mit den Rührstäben des Handmixers (oder per Hand) zu einem geschmeidigen Teig vermischen. Ich mische meist alles mit dem Handmixer (jede mit langen Nägeln versteht mich ;) ) und knete ihn dann noch mal eine Minute per Hand. Den Teig in der Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Den Teig aus der Schüssel nehmen und nochmal kurz durchkneten bis die Luft raus ist. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck ausrollen. Falls der Teig sich schlecht ausrollen lässt, lasst ihn ein paar Minuten ruhen. Danach sollte es besser klappen.


Für die Füllung:


50g vegane Butter, geschmolzen
100g brauner Zucker
50g weißer Zucker
1½TL Zimt
100g Rosinen (optional)

Die geschmolzene Butter mit einem Pinsel oder Löffel aus dem Teigrechteck verteilen. Die beiden Sorten Zucker mit dem Zimt vermischen und über die Butter streuen. Die Rosinen darauf verteilen.
Den Teig nun von der langen Seite aus aufrollen. Die Rolle in 2-3cm dicke Stücke schneiden und diese in das eingefettete hohe Backblech legen. Das Blech mit einem Tuch abdecken und noch mal 30 Minuten gehen lassen.
Im vorgeheizten Backofen bei 190°C Ober-/Unterhitze 20 Minuten backen. Aus dem Backofen nehmen und 10 Minuten auskühlen lassen.


Für den Zuckerguss:


150g Puderzucker
2-3EL Wasser

Zucker und Wasser zu einem dickflüssigen Zuckerguss verrühren. Lieber mit 2EL Wasser beginnen und dann tröpfchenweise dazugeben bis die richtige Konsistenz erreicht ist.
Den Guss nach den 10 Minuten Auskühlen über die Zimtschnecken geben und alles komplett auskühlen lassen.

Ich bin lieber etwas sparsamer mit dem Zuckerguss, da die Zimtschnecken an sich ja auch schon süß sind. Wer eine richtig dicke Gussschicht haben möchte, darf natürlich auch mehr Guss machen.

19. Türchen: gebrannte Mandeln

Gebrannte Nüsse, typischerweise Mandeln, gehören für mich genauso zum Weihnachtsmarkt wie Glühwein. Ich gehe an jedem Stand vorbei, denke mir zuerst "oh wie lecker!" und dann meistens "oh wie teuer!". Mittlerweile ist es mir wirklich zu schade 5-6€ für so ein Mini-Tütchen gebrannte Nüsse zu zahlen und so gab es sie in den letzten Jahren eher selten. Jetzt wo ich jedoch weiß, wie einfach sie selber zu machen sind, werde ich sie öfter machen und auch verschenken, denn die machen sich doch super in dem Tütchen oder?



Für 2 kleine Tütchen:


200g Mandeln
200g Zucker
100ml Wasser
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Zimt

Alles bis auf die Mandeln in einem kleinen Topf auf mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Die Mandeln dazugeben und unter Rühren weiterkochen. Die Zuckermischung wird zuerst dickflüssig, dann trocken und dann wieder in Richtung flüssig, genau jetzt wird es zu Karamell. Immer weiterrühren, bis alle Mandeln vom Karamell umhüllt sind und glänzen. Die Mandeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und mit 2 Gabeln auseinander verteilen. Auskühlen lassen und verpacken.

18. Türchen: Apfelkuchen-Smoothie

In einer Woche ist schon Weihnachten. Und bei mir steht noch nicht mal die Weihnachtsdeko, geschweige denn ein Weihnachtsbaum. Muss ich wohl dieses Wochenende unbedingt einplanen. ;)

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich brauche ein paar Tage Pause von den üblichen Weihnachtskeksen. Da ich aber trotzdem gerne Süßes habe, gibt es heute einen Smoothie, der sich perfekt als Nachtisch eignet. Denn mit dem Apfel, den Nüssen und dem Zimt erinnert er stark an Apfelkuchen, und durch die Sojamilch und die Banane wird er schön cremig. Natürlich darf er auch zu anderen Tageszeiten gegessen werden.


Für 1 Glas:


250ml Sojamilch (Natur oder Vanille)
1EL Haferflocken
30g Walnusshälften (etwa 10 Stück)
1 Apfel, entkernt (optional geschält)
1 gefrorene Banane
Zimt
1EL Ahornsirup (optional)

Die Sojamilch mit den Haferflocken und Walnüssen in den Mixbehälter geben. Den Apfel schälen, entkernen und mit den anderen Zutaten ebenfalls in den Mixer geben. Mixen, bis ein cremiger Smoothie entsteht.

Steht bei euch denn schon alle Weihnachtsdeko? Ich bin doch sicherlich nicht die Letzte, oder?

17. Türchen: Tassenpudding aus der Mikrowelle

Vanille-Sojamilch findet sich bei mir immer im Vorratsschrank, da ich sie ganz gerne in Obst-Smoothies mag. Meistens ist es die von Alpro, da es die hier in jedem Supermarkt gibt. Jedes Mal, wenn ich eine solche rieche oder schmecke, habe ich das Gefühl Flüssigpudding vor mir zu haben. Und so musste ich letztens an den Tassenpudding einer bekannten Marke denken. Ihr wisst schon, Tüte aufreißen, in kalte Milch einrühren, kurz in die Mikrowelle stellen und fertig. Und so kam ich auf die folgende Idee und herauskam ein schneller Tassenpudding, der mich an ebenjenes Produkt erinnert.


Für 1 Pudding (ca. ½ Tasse):


150ml Vanille-Sojamilch
15g Speisestärke
1-2TL Zucker

Die Stärke in einer mikrowellengeeigneten Tasse in die Sojamilch einrühren, bis keine Klümpchen mehr enthalten sind. Dies gelingt am Besten mit einem kleinen Schneebesen oder einer Gabel.
In der Mikrowelle etwa 80-90 Sekunden erhitzen, bis die Mischung dickflüssig ist. Dabei im 30 Sekunden-Takt pausieren und die Mischung umrühren. Nach Belieben süßen und genießen.

16. Türchen: Tëttelcher (Hefepfannkuchen)

In vielen europäischen Ländern hat man eine Art Pfannkuchen als Spezialität. Die Basis ist meist die Gleiche, ändern tun sich nur Details, z.B. die Sorte Mehl oder ob Backpulver oder Hefe benutzt wird.
In Luxemburg kennt man neben den großen Pfannkuchen auch kleine Hefepfannkuchen unter dem Namen Tëttelcher. Dazu wird ein dickflüssiger Hefeteig zubereitet, welcher dann in kleinen Portionen in der Pfanne ausgebacken wird, so wie man das von amerikanischen Pancakes kennt.

Bei meiner Oma und meiner Mutter gab es die Tëttelcher meist zum Mittagessen als Beilage zu einer Gemüsesuppe und sie wurden dann ordentlich in der Suppe ertränkt. ;) Man kann sie aber auch als Hauptspeise essen, denn sie sättigen sehr, dann je nach Geschmack noch mit Zucker oder Apfelmus o.ä. dazu.


Für 4-6 Personen als Beilage:


300g Mehl
30g Zucker
1 Prise Salz
½Würfel frische Hefe (20g)
400-500ml Sojamilch
3EL Öl

Die Sojamilch lauwarm erhitzen und die Hefe darin auflösen. Ein paar Minuten beiseite stellen, bis die Hefe anfängt zu schäumen.
In der Zwischenzeit Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Milch und Öl dazugeben und alles mit einem Holzlöffel zu einem dickflüssigen geschmeidigen Teig verrühren. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und 30-60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Den Teig nochmal verrühren und ggfs. verdünnen oder andicken. Der Teig sollte etwas dicker wie Pfannkuchenteig sein, also zähflüssig vom Löffel tropfen.
Bei mittlerer Hitze mit wenig Öl in der Pfanne ausbraten und sofort servieren.

Tipp:

Lieber zu Beginn mit weniger Sojamilch beginnen und dann ggfs. nach dem Aufgehen nochmal welche zum Verdünnen hinzugeben.

14. Türchen: Frühstückssmoothie mit Erdnussbutter, Banane & Haferflocken

Frühstück gilt als die wichtigste Mahlzeit des Tages. Doofe Voraussetzung für schlechte Frühstücker wie mich. Ich habe sofort nach dem Aufstehen keinen Appetit, allerdings muss ich etwas essen, um nicht 2 Stunden später vor Hunger umzukippen.

Genau da kommen bei mir sättigende Smoothies ins Spiel. Denn sie machen mich nicht nur für ein paar Stunden satt, sondern, und das ist der für mich wichtigere Grund, sie sind auch für appetitlose Menschen wie mich gut zu essen (oder eher zu trinken).


Für 1 Portion:


250ml pflanzliche Vanillemilch
2-3EL Haferflocken
1TL Chia-Samen (optional)
1 gefrorene Banane
1TL Zimt
1TL Erdnussbutter
ein paar Eiswürfel (optional)

Die Milch mit den Haferflocken und Chia-Samen in den Mixbecher geben und ein paar Minuten einweichen lassen. Die anderen Zutaten hinzufügen und mixen bis ein sämiger Smoothie entsteht. Wer einen flüssigeren Smoothie bevorzugt, kann noch etwas Pflanzenmilch oder Wasser hinzugeben.

Dieser Smoothie lässt sich auch gut ein paar Stunden aufbewahren, allerdings dickt er noch etwas nach, also ggfs. mehr Flüssigkeit einplanen.

Geschmacklich lässt sich der Smoothie auch ganz leicht an den persönlichen Geschmack anpassen und abwandeln, z.B. mit anderem Obst, Nussbutter oder Gewürzen.

13. Türchen: Vanillekipferl

Vanillekipferl sind eine Sorte Kekse, die es bei mir jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit geben muss. Knusprig, aber immer noch schön mürbe, jeder mag sie - einfach perfekt. Und liegen auch viel schneller auf dem Blech als wenn man Ausstechkekse machen würde, was übrigens immer meine persönliche Geduldsprobe ist. Ich hasse Keksteig ausrollen, ausstechen, ausrollen, ausstechen... Ich mag Kekse die sich einfach formen lassen, und wenn man noch ein zweites Paar Hände hat, das einem hilft, geht es noch schneller.

Das Rezept stammt übrigens aus Vegan X-mas*, einem meiner Lieblingsbücher und vielleicht noch eine Geschenkidee für Weihnachten.


Für ca. 2 Backbleche:


200g Mehl
100g geschälte und gemahlene Mandeln
90g Zucker
½TL gemahlene Vanille
3EL pflanzliche Milch
140g vegane Butter
Puderzucker

In einer großen Schüssel Mehl, Mandeln, Zucker und Vanille mischen. Milch und Butter dazugeben und zügig unterkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 1-2 Stunden kalt stellen.
Den Teig portionsweise zu Kipferl formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Jedes Blech 10-12 Minuten backen. Die Vanillekipferl sind fertig, wenn der Teig sich gerade so goldgelb färbt. Die Kekse sofort vom Blech auf ein Kuchengitter legen und noch heiß mit Puderzucker bestreuen.

Theoretisch halten sich die Kipferl ein paar Wochen in einer Blech-Keksdose.
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10. Türchen: heiße Schokolade (mit richtiger Schokolade)

Ich trinke abends ganz gerne heiße Schokolade (resp. Kakao), insbesondere jetzt im Winter wenn es kalt ist. Dies sieht bei mir aber meist so aus: Tasse Milch in die Mikrowelle, fertigen Trinkkakao dazu (Caotina ist mein Favorit), fertig.

Bei dieser heißen Schokolade werden bei mir beim ersten Schluck Kindheitserinnerungen wach. Meine Oma und meine Großtante hatten im Winter die Gewohnheit abends heiße Schokolade zu trinken. Und bei meiner Oma gab es keinen fertigen Trinkkakao (sie bezeichnete solche Dinge gerne als "Dreck" :) ), sondern Zartbitterschokolade, welche auch nur zu diesem Zweck von ihr gekauft wurde. Nicht jeder von uns Enkeln mochte diese Version, denn wir waren die Generation, die mit Nesquik aufgewachsen ist. Mich konnte man aber immer dafür begeistern (lag vielleicht auch an der Extraportion Oma-Liebe).

Während heißer Kakao natürlich auch lecker ist, ist eine richtige heiße Schokolade eine ganz andere Kategorie und wer noch nie eine solche getrunken hat, sollte dies auf jeden Fall ganz schnell nachholen.


Pro Person:


250ml Sojamilch
25g Zartbitterschokolade
1-2EL Zucker
1 Prise Vanille
1 Prise Zimt

Die Milch in einem kleinen Topf erhitzen bis sie heiß ist, aber noch nicht kocht. Schokolade, Zucker und Gewürze dazugeben und umrühren bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Milch kurz aufkochen lassen und in einen Topf geben.

Wer mag, kann jetzt natürlich noch Sahne, Kakaopulver, Zimt o.ä. auf den Kakao geben, mir ist das für mich alleine zuviel Aufwand.