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Sommerlicher Smoothie mit Wassermelone

Wassermelone ist eine meiner liebsten Sommerobstsorten. So gerne ich sie auch einfach so esse, ein wenig Abwechslung ist auch gut, deshalb verarbeite ich sie auch ganz gerne in Smoothies. So wie in diesem, welcher perfekt für Sommertemperaturen ist.



Für 2 große Gläser:


1/2 Wassermelone (etwa 800g ohne Schale)
eine kleine Handvoll Erdbeeren/Himbeeren
Saft von einer Zitrone (2 Zitronen für die, die es gern sauer mögen)
Eiswürfel nach Belieben
nach Belieben Datteln oder Agavendicksaft zum Süßen

Das Obst mit dem Zitronensaft in den Mixer geben und pürieren, bis keine Stückchen mehr drin sind. Eiswürfel hinzugeben und nochmal durchmixen.
Auf 2 Gläser verteilen und ggfs. mit Zitronenscheiben oder frischen Beeren dekorieren.

Tipp:

Wenn man die Wassermelone vorher kurz einfriert, wird aus dem Smoothie eine Art Slushie, welcher natürlich noch mehr erfrischt.

Müsli selbstgemacht

Es heißt ja immer, das Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit des Tages. Bei mir ist es allerdings die meist ignorierte Mahlzeit des Tages. Direkt nach dem Aufstehen habe ich eigentlich selten Hunger und nie Appetit. Wenn ich also was esse, dann erst 1-2 Stunden nach dem Aufstehen und dann muss es meistens etwas Schnelles sein (was dann oft auf etwas Ungesundes heraus läuft).

Wer englischsprachige Blogs verfolgt, weiß, dass gerade in den USA selbstgemachtes Müsli (dort bekannt als Granola) sehr beliebt ist und so finden sich online unzählige Varianten. Nun habe ich mich auch endlich rangetraut und ich bin begeistert. Das Müsli lässt sich schnell vorbereiten (hab ich so nebenbei gemacht während ein EM-Spiel lief), lässt sich nach Lust und Laune variieren und ist sicherlich gesünder wie das gekaufte Müsli, das oft nur so von Zucker strotzt. Und es schmeckt einfach besser.


Für etwa 500g Müsli:


250g Getreideflocken
3EL Hanfsamen*
150g Trockenobst (bei mir war es Kokos/Mango* & Maulbeeren*)
50g Mandeln, grob gehackt
50ml Öl
80ml Agavendicksaft


Die trockenen Zutaten vermengen. Die nassen Zutaten dazugeben und alles gut vermischen. Die Zutaten sollten geradeso nass und klebrig sein. Die Masse in eine Auflaufform oder auf ein Backblech geben (ca. 1 cm Höhe) und mit einem Löffel leicht von oben andrücken.

Bei 150°C etwa 30-40 Minuten backen bis die Masse leicht gebräunt ist. Nach etwa 20 Minuten die Form einmal umdrehen und die letzten 15 Minuten regelmäßig kontrollieren, denn es kann schnell zu braun werden. Komplett auskühlen lassen. Die Masse in kleine Stücke teilen und luftdicht verpacken (ich mag Gläser mit Schraubverschluss dafür ja ganz gerne, dann sieht's auch noch hübsch aus).


Um auf Nummer sicher zu gehen, bewahre ich mein Müsli im Kühlschrank auf (Nüsse und Fett werden ja gerne schnell ranzig). Dort hält sich das Müsli theoretisch bis zu 2 Wochen. Da sich das Müsli aber auch gut als Snack eignet, ist es sicher schneller verschwunden.

Tipp:

Das Trockenobst und die Nüsse lassen sich natürlich nach Belieben variieren und Gewürze wie Zimt oder Vanille können auch genutzt werden. So würden bspw. auch Sonnenblumenkerne, Haselnüsse oder Cranberries super passen, oder ein Nussmus anstelle des Öls. Wer auf Schoki-Müsli steht, kann nach dem Erkalten Schokodrops hinzugeben (oder sie nach dem Backen auf das Müsli geben, dann schmelzen sie). 

*Diese Produkte wurden mir freundlicherweise von Delhaize zur Verfügung gestellt.

23. Türchen: Apfel-Erdnussbutter-Hundekekse

Heute gibt es hier ein Rezept der etwas anderen Art, nämlich eins für Hundekekse. Ich selber habe keinen Hund, meine Schwester hat jedoch eine ganz liebe Hundedame. Und für die backe ich dann auch manchmal vegane Hundekekse, und auch dieses Jahr wird sie für Weihnachten ein Tütchen erhalten. Diese Hundekekse sind schnell gemacht und haben nur 4 Zutaten. Vielleicht also ein Last-Minute-Geschenk für euren Hund? :)


Für 1 Blech:


1 Apfel
30g feine Haferflocken
50g Erdnussbutter (ohne Zucker)
50-60g Vollkornmehl

Den Apfel schälen, entkernen und zu Brei reiben. Die anderen Zutaten unterrühren und zu einem festen Teig kneten. Auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit einem Ausstecher ausstechen oder einfach in Stücke schneiden (geht mit einem Pizzaroller ganz fix).

Auf ein Backblech legen und bei 180°C 10 Minuten backen. Die Kekse umdrehen und weitere 10 Minuten backen. Den Backofen ausschalten und die Kekse im Backofen ein paar Stunden oder über Nacht komplett austrocknen lassen. 

Luftdicht verpackt sind sie so ein paar Wochen haltbar. Sollten die Kekse nicht komplett trocken sein, im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb einer Woche verfüttern.

21. Türchen: Lebkuchen-Bananen-Smoothie

Heute öffnet sich hier das 21 . Türchen. Ich kann es kaum glauben, dass wir jetzt schon in der letzten Woche sind und sich hier schon das viertletzte Türchen öffnet. Wo ist nur die Zeit geblieben?
Während mein Weihnachtsmenü zwar noch nicht ganz feststeht, habe ich immerhin alle meine Weihnachtsgeschenke bereits besorgt und seit letztem Wochenende steht auch die letzte Weihnachtsdeko in der Wohnung, inklusive Weihnachtsbaum. Und wenn ich abends gemütlich auf dem Sofa sitze und meinen Weihnachtsbaum anschaue, freue ich mich umso mehr auf die Weihnachtstage. :)

Hier gibt es jetzt das letzte Smoothie-Rezept im Kalender und es wird nochmal richtig weihnachtlich mit diesem Lebkuchen-Bananen-Smoothie. Der Smoothie schmeckt intensiv nach Lebkuchen, wer also nicht ganz so auf den Geschmack steht, halbiert liebe die Gewürzmenge.


Für 1 Glas:


200ml Sojamilch
1 gefrorene Banane
2TL Zuckerrübensirup (alternativ Ahornsirup)
ein paar Eiswürfel

Alles zusammen in den Behälter geben und cremig mixen.

*Affiliate-Link

18. Türchen: Apfelkuchen-Smoothie

In einer Woche ist schon Weihnachten. Und bei mir steht noch nicht mal die Weihnachtsdeko, geschweige denn ein Weihnachtsbaum. Muss ich wohl dieses Wochenende unbedingt einplanen. ;)

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich brauche ein paar Tage Pause von den üblichen Weihnachtskeksen. Da ich aber trotzdem gerne Süßes habe, gibt es heute einen Smoothie, der sich perfekt als Nachtisch eignet. Denn mit dem Apfel, den Nüssen und dem Zimt erinnert er stark an Apfelkuchen, und durch die Sojamilch und die Banane wird er schön cremig. Natürlich darf er auch zu anderen Tageszeiten gegessen werden.


Für 1 Glas:


250ml Sojamilch (Natur oder Vanille)
1EL Haferflocken
30g Walnusshälften (etwa 10 Stück)
1 Apfel, entkernt (optional geschält)
1 gefrorene Banane
Zimt
1EL Ahornsirup (optional)

Die Sojamilch mit den Haferflocken und Walnüssen in den Mixbehälter geben. Den Apfel schälen, entkernen und mit den anderen Zutaten ebenfalls in den Mixer geben. Mixen, bis ein cremiger Smoothie entsteht.

Steht bei euch denn schon alle Weihnachtsdeko? Ich bin doch sicherlich nicht die Letzte, oder?

17. Türchen: Tassenpudding aus der Mikrowelle

Vanille-Sojamilch findet sich bei mir immer im Vorratsschrank, da ich sie ganz gerne in Obst-Smoothies mag. Meistens ist es die von Alpro, da es die hier in jedem Supermarkt gibt. Jedes Mal, wenn ich eine solche rieche oder schmecke, habe ich das Gefühl Flüssigpudding vor mir zu haben. Und so musste ich letztens an den Tassenpudding einer bekannten Marke denken. Ihr wisst schon, Tüte aufreißen, in kalte Milch einrühren, kurz in die Mikrowelle stellen und fertig. Und so kam ich auf die folgende Idee und herauskam ein schneller Tassenpudding, der mich an ebenjenes Produkt erinnert.


Für 1 Pudding (ca. ½ Tasse):


150ml Vanille-Sojamilch
15g Speisestärke
1-2TL Zucker

Die Stärke in einer mikrowellengeeigneten Tasse in die Sojamilch einrühren, bis keine Klümpchen mehr enthalten sind. Dies gelingt am Besten mit einem kleinen Schneebesen oder einer Gabel.
In der Mikrowelle etwa 80-90 Sekunden erhitzen, bis die Mischung dickflüssig ist. Dabei im 30 Sekunden-Takt pausieren und die Mischung umrühren. Nach Belieben süßen und genießen.

14. Türchen: Frühstückssmoothie mit Erdnussbutter, Banane & Haferflocken

Frühstück gilt als die wichtigste Mahlzeit des Tages. Doofe Voraussetzung für schlechte Frühstücker wie mich. Ich habe sofort nach dem Aufstehen keinen Appetit, allerdings muss ich etwas essen, um nicht 2 Stunden später vor Hunger umzukippen.

Genau da kommen bei mir sättigende Smoothies ins Spiel. Denn sie machen mich nicht nur für ein paar Stunden satt, sondern, und das ist der für mich wichtigere Grund, sie sind auch für appetitlose Menschen wie mich gut zu essen (oder eher zu trinken).


Für 1 Portion:


250ml pflanzliche Vanillemilch
2-3EL Haferflocken
1TL Chia-Samen (optional)
1 gefrorene Banane
1TL Zimt
1TL Erdnussbutter
ein paar Eiswürfel (optional)

Die Milch mit den Haferflocken und Chia-Samen in den Mixbecher geben und ein paar Minuten einweichen lassen. Die anderen Zutaten hinzufügen und mixen bis ein sämiger Smoothie entsteht. Wer einen flüssigeren Smoothie bevorzugt, kann noch etwas Pflanzenmilch oder Wasser hinzugeben.

Dieser Smoothie lässt sich auch gut ein paar Stunden aufbewahren, allerdings dickt er noch etwas nach, also ggfs. mehr Flüssigkeit einplanen.

Geschmacklich lässt sich der Smoothie auch ganz leicht an den persönlichen Geschmack anpassen und abwandeln, z.B. mit anderem Obst, Nussbutter oder Gewürzen.

10. Türchen: heiße Schokolade (mit richtiger Schokolade)

Ich trinke abends ganz gerne heiße Schokolade (resp. Kakao), insbesondere jetzt im Winter wenn es kalt ist. Dies sieht bei mir aber meist so aus: Tasse Milch in die Mikrowelle, fertigen Trinkkakao dazu (Caotina ist mein Favorit), fertig.

Bei dieser heißen Schokolade werden bei mir beim ersten Schluck Kindheitserinnerungen wach. Meine Oma und meine Großtante hatten im Winter die Gewohnheit abends heiße Schokolade zu trinken. Und bei meiner Oma gab es keinen fertigen Trinkkakao (sie bezeichnete solche Dinge gerne als "Dreck" :) ), sondern Zartbitterschokolade, welche auch nur zu diesem Zweck von ihr gekauft wurde. Nicht jeder von uns Enkeln mochte diese Version, denn wir waren die Generation, die mit Nesquik aufgewachsen ist. Mich konnte man aber immer dafür begeistern (lag vielleicht auch an der Extraportion Oma-Liebe).

Während heißer Kakao natürlich auch lecker ist, ist eine richtige heiße Schokolade eine ganz andere Kategorie und wer noch nie eine solche getrunken hat, sollte dies auf jeden Fall ganz schnell nachholen.


Pro Person:


250ml Sojamilch
25g Zartbitterschokolade
1-2EL Zucker
1 Prise Vanille
1 Prise Zimt

Die Milch in einem kleinen Topf erhitzen bis sie heiß ist, aber noch nicht kocht. Schokolade, Zucker und Gewürze dazugeben und umrühren bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Milch kurz aufkochen lassen und in einen Topf geben.

Wer mag, kann jetzt natürlich noch Sahne, Kakaopulver, Zimt o.ä. auf den Kakao geben, mir ist das für mich alleine zuviel Aufwand.

8. Türchen: grüner Smoothie für grüne Smoothie-Anfänger

Wenn es um den Durchschnitts-Luxemburger geht, könnte man mich als großen grüner Smoothie-Fan bezeichnen. Während ich auch gerne grüne Smoothies trinke, so sind meine grünen Smoothies aber lange nicht so gesund oder "grün" wie bei manch anderem Blogger, denn ich liebe nun mal süße Smoothies. Und genau deshalb bin ich großer Spinatfan, denn es ist erstaunlich wie viel davon man in einen Smoothie mixen kann ohne etwas davon zu schmecken. Perfekt also um mehr Gemüse in seinen Alltag zu integrieren.

Die folgende Mischung ist mittlerweile einer meiner Standard-Smoothies, denn bis auf den frischen Spinat habe ich die anderen Zutaten immer im Haus. Und da sonst nur Obst drin ist und der Spinat nicht rausschmeckt, ist er super für grüne Smoothie-Anfänger geeignet. Wenn sie sich denn trauen, das komisch grüne Getränk zu probieren. Ich stelle nämlich oft fest, dass ich komisch angeschaut werden, wenn ich unterwegs grünen Smoothie trinke. Aber so langsam wird's besser.
Meine Nichte dachte übrigens bis vor kurzem, ich würde den Smoothie mit Lebensmittelfarbe grün färben. Wieso weiß ich nicht, denn sie hat mich den Smoothie schon mixen gesehen. :D


Für 1 Smoothie:


250ml Orangensaft
1TL Chia-Samen (optional)
2-3 Handvoll Spinat
1 gefrorene Banane
4-6 gefr. Erdbeeren
ein paar Eiswürfel (optional)

Alle Zutaten in der aufgelisteten Reihenfolge in den Hochleistungsmixer füllen und mixen bis ein cremiger Smoothie ensteht. Bei meinem Omniblend reicht dafür meist die 60 Sekunden Programmtaste.

Tipp:

Wer öfter grüne Smoothies trinken mag, sollte auf jeden Fall in einen Hochleistungsmixer investieren. Dies muss nicht unbedingt direkt der teure Vitamix sein. Wichtig ist nur, dass der Mixer genug Power hat um die Zellfasern des Grüns aufzuspalten, damit der Körper alle Vitalstoffe bestmöglich aufnehmen kann. Für die erste Begegnung mit grünen Smoothies reicht aber ein Haushaltsmixer absolut aus. Auch ich habe so begonnen. Weitere Infos dazu gibt es genügend im Web, z.B. hier.

4. Türchen: trockenes Tomatenpesto

Das Rezept zu diesem Pesto habe ich mal vor Jahren entdeckt, wo genau weiß ich schon nicht mehr so genau. Ich habe in diese Zeit schon viele Gläser dieses Pestos verschenkt und jedes Mal waren die Beschenkten super begeistert davon. Das Pesto selbst mag zwar auf den ersten Blick nicht ganz so schön aussehen sein, aber wenn man bis einmal daran gerochen hat, wird man es nicht mehr hergeben.


Für 1 Glas:


50g getrocknete Tomaten
100g Mandeln (optional geschält)
2TL Knoblauchgranulat
2TL getr. Oregano
2TL getr. Basilikum
1TL getr. Thymian
ordentlich Salz & Pfeffer

Die Mandeln und die Tomaten zusammen mixen, bis es die Konsistenz von feinem Grieß hat. Die Gewürze kurz untermixen und in ein Glas füllen.

Das Pesto hält sich theoretisch mehrere Wochen im Kühlschrank, bei uns ist est jedoch immer ganz schnell aufgegessen.
Wir essen das Pesto meist kurz in Olivenöl erhitzt über Pasta, man kann es aber auch zum Abschmecken oder für einen Dip verwenden.

2. Türchen: frostiger Kaffee-Bananen-Smoothie

Seit ich meinen Omniblend besitze, liebe ich Smoothies total. Seitdem habe ich auch immer gefrorene Bananen in meinem Mini-Gefrierschrank.

Dies hier ist ein Smoothie, den ich mir total gerne Nachmittags mache, wenn ich einen kleinen Motivationsschub brauche oder einfach wenn ich was Süßes will. Während der Smoothie im Sommer bei heißen Temperaturen natürlich noch mal extra lecker schmeckt (weil Richtung Eiskaffee und so), trinke ich ihn das ganze Jahr über.


Für 1 Smoothie:

200ml Vanille-Sojamilch
1 gefr. Banane
2TL lösliches Kaffeegranulat
1TL Kakao
1TL Agavendicksaft (optional, je nach Süße der Banane)
ca. 8 Eiswürfel

Alles im Blender mixen und genießen.



Aus meinem neuen winterlichen Smoothie-Glas schmeckt er dann sogar noch einen Ticken besser. ;)

Zitronen-Eistee

Seit dem Wochenende ist endlich wieder der Sommer nach Luxemburg zurückgekehrt, nun heißt es so gut wie möglich davon profitieren.
An den heißen Tagen muss man besonders darauf achten, genug zu trinken. Neben ganz einfachem Wasser mag ich Trinkmuffel ganz gerne Wasser mit Obst und Minze (Foto auf Facebook) oder neuerdings selbstgemachter Eistee.
Das Gute am selbstgemachten Eistee: jeder kann ihn sich so süßen und mischen wie er ihn am liebsten mag und so schmeckt er eigentlich jedem. Außerdem weiß man, was drin ist.


Für 1 Kanne Zitronen-Eistee:


1l kochendes Wasser
4 Teebeutel schwarzem Tee
3EL Zucker (nach Belieben süßen)
2 Zitronen - 1 als Saft, 1 als Scheiben
Eiswürfel

Den Tee nach Packungsanleitung kochen und sofort süßen, damit sich der Zucker auflöst. Den heißen Tee mit Eiswürfeln abschrecken. Dadurch verhindert man, dass der Tee beim Abkühlen bitter wird.
Den Zitronensaft unterrühren. Nun im Kühlschrank oder im Zimmer komplett abkühlen lassen.
Wer den kalten Eistee nachsüßen möchte, tut dies übrigens am Besten in flüssiger Form, z.B. mit Agavendicksaft.

Den Eistee in Gläsern mit Eiswürfeln und Zitronenscheiben servieren.

Holunderblütensirup selbstgemacht - nicht nur für Hugo-Fans!

Als ich letztens bei meinen Schwiegereltern zu Besuch war, fiel mir auf, dass sie einen Holunderstrauch im Garten stehen hatten. Also pflückte ich (ok, eigentlich J.) ein paar Holunderblütendolden und entschied spontan abends Holdunderblütensirup zu kochen. Hatte ich noch nie gemacht und eigentlich bin ich selber auch kein großer Fan davon. Meine Schwester jedoch ist ein Riesenfan vom Hugo-Cocktail und da Ende der Woche ihr Geburtstag ansteht, war es ganz passend.
(Das improvisierte Label bitte ignorieren, das ist das Resultat wenn die Druckerpatrone leer ist. ;) )


Für etwa 1,5l Holunderblütensirup braucht ihr:


10-15 Holunderblütendolden
1l Wasser
1kg Zucker
1 Päckchen Zitronensäure
2 unbehandelte Zitronen

Außerdem:
1 großen Topf oder Schüssel mit Deckel
1 Nussmilchbeutel/Mulltuch o.ä.

Die Blüten vorsichtig schütteln um eventuelle Mitbewohner zu entfernen. (Ich habe sie vorsichtshalber auch extra mit dem Auge untersucht.) Wer mag, kann sie ganz vorsichtig in (nicht fließendem) Wasser waschen, jedoch geht dadurch Blütenstaub und damit Geschmack verloren.
Den Zucker mit dem Wasser aufkochen lassen und kurz abkühlen lassen.
Die Zitronen in Scheiben schneiden und mit der Zitronensäure und den Blüten in einen großen Topf oder Schüssel mit Deckel geben. Den Sirup dazugießen und die Mischung abgedeckt und kühl 2-3 Tage ziehen lassen.
Nach 2 Tagen die Mischung durch einen Nussmilchbeutel o.ä. abgießen bis ein klarer Sirup übrig bleibt. Diesen wieder in den Topf zurückgießen und aufkochen. Den Sirup sofort in ausgekochte Flaschen füllen.

In luftdichten Flaschen hält sich der Sirup locker ein Jahr. Geöffnet im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb ein paar Wochen aufbrauchen.
Den Sirup kann man einfach mit (Sprudel)Wasser verdünnen (1:5 Verhältnis) oder natürlich auch im Hugo-Cocktail verwenden. Was ich weiteres damit anstelle, zeige ich euch in paar Tagen.
2x Hugo - vorne normal, hinten alkoholfrei

Rhabarber-Bananen-Marmelade

Ich liebe diese Zeit im Moment sehr. Der Rhabarber und die Erdbeeren sind reif, seit kurzem auch die Wassermelonen und Nektarinen/Pfirsiche und es lassen sich auch die ersten Kirschen blicken. Wie man auch nach der Saison vom Obst profitieren kann, wusste schon die Oma: einkochen. Und so gab es bei uns zuhause neben der bekannten Rhabarber-Erdbeer-Marmelade auch diese Kombination: Rhabarber-Banane.

 

Für 4 Gläser à 250ml: 

700g Rhabarber (nach dem Schälen und Schneiden abgewogen)
3 Bananen
500g Gelierzucker 2:1
Saft einer Zitrone

Alles zusammen in einem großem Topf mischen und ca. 1 Stunde zugedeckt stehen lassen.
Unter Rühren aufkochen und etwa 10-15 Minuten köcheln lassen, bis der Rhabarber gar ist. Mit einem Stabmixer kurz durchmixen. Wie lange man mixt, hängt davon ab, ob man Stückchen in der Marmelade mag oder nicht. Die Marmelade kochend in Gläser füllen, diese 5 Minuten über Kopf stehen lassen, danach normal abkühlen lassen.

Bei mir kommt auf dem Brot auch manchmal noch Zimt drauf, die darf ich jedoch nicht in die Marmalade machen, da J. sonst keine isst. Aber für alle Zimtliebhaber: unbedingt ausprobieren! ;)

Und wenn ich so wie hier ganz oft Rhabarber schreiben muss, muss ich immer an dieses Video denken. :D

KoBuCha: peach protein power-up Smoothie

So langsam lässt sich der Sommer auch in unseren Gegenden blicken. Und neben den wärmeren Temperaturen kommt endlich wieder mehr Abwechslung ins Obstangebot, die Süßigkeiten der Natur.
Auch mein Obstfavorit ist wieder da: Nektarinen/Pfirsiche. Während ich all die Obstsorten auch sehr gerne einfach so esse, lasse ich es mir nicht nehmen sie regelmäßig zu Smoothies zu verarbeiten. Dies bietet sich insbesondere an, wenn das Obst mal schneller reift wie man es essen kann.
Und so gab es die Tage aus dem Buch 365 Vegan Smoothies einen cremigen Pfirsich Smoothie mit extra Protein.
Smoothie, Pfirsich, Walnüsse, vegan
Für diesen Smoothie braucht ihr:
2-3 Pfirsiche (nach Belieben vorher einfrieren)
3EL Walnüsse
300ml (Vanille-)Sojamilch
1 gefr. Banane
Zimt
Eiswürfel
nach Belieben: Ahornsirup, Sojajoghurt (macht das Ganze noch cremiger)
Alles in einen Hochleistungsmixer geben und mixen.

Der Smoothie schmeckt schön sommerlich und ist mit extra Sojajoghurt super cremig.
Walnüsse haben nicht nur einen hohen Proteingehalt (etwa 15g auf 100g), sie enthalten neben anderen Vitaminen auch viel gesundes Omega3, also definitiv eine Nuss die man öfter essen sollte.

Bratapfel-Marmelade

Ich bin ja das ganze Jahr über Riesen-Fan der Kombination Apfel & Zimt, für mich einfach eine der besten Geschmackskombinationen überhaupt. Jetzt im Winter ist sie aber besonders beliebt, nicht nur bei mir. Und so ein Glas selbstgemachte Marmelade eignet sich schön verpackt auch super als kleines Mitbringsel/Geschenk. :)

Früher habe ich mir oft diese fertigen Bratapfel-Marmeladen gekauft, seit ich vegan lebe aber nicht mehr. Die meisten die ich gesehen habe, enthalten irgendwelche Milchbestandteile. Wieso hab ich noch nicht verstanden, in die normale Marmelade gehört ja auch keine Milch... Wie dem auch sei, dass es ohne geht, kann ich ja jetzt beweisen. ;)

Bratapfel-Marmelade

In meine Bratapfel-Marmelade kommt:

  • ca. 1kg Äpfel (nach dem Schälen/Würfeln abwiegen)
  • 500g Gelierzucker 2:1
  • 100g Marzipan
  • 150g Rosinen
  • 100g gestiftelte Mandeln
  • 1/2 Päckchen Zitronensäure
  • Zimt
  • ca. 40ml Amaretto (nach Belieben)

Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden.
Die Hälfte der Äpfel in eine Auflaufform (oder andere backfeste Form geben) und bei 180° im Backofen backen bis sie eine schöne Bräune angenommen haben. Dadurch bekommen sie den Bratapfel-Geschmack und es wird nicht nur Apfelmus.
Die andere Hälfte der Äpfel mit etwa einer halben Tasse Wasser, dem Gelierzucker, der Zitronensäure und den Rosinen in einen hohen Topf geben und ziehen lassen bis die Äpfel im Backofen fertig sind. Die Masse zum Kochen bringen (auf Spritzer achten - heiß!).
Die gebackenen Äpfel mit dem Marzipan mit einem Stabmixer oder Blender mixen und ebenfalls in den Topf geben.
Nun das Ganze unter ständigem Rühren etwa 5 Minuten aufkochen. Auch hier wieder auf die Spritzer achten.
Mit Zimt und Amaretto abschmecken und in die vorbereiteten Gläser füllen.

5 Gläser leckere Bratapfel-Marmelade

Diese Menge hat bei mir 4 große (ca. 400ml) und 1 mittleres (250g) Glas ergeben. Das Glas rechts mit dem roten Deckel ist kein Twist-Off Glas und hat dadurch auch keinen Vakuum. Macht aber nichts, da dieses Glas sofort gegessen wird. :)



Zum Einkochen:
Ich benutze dafür ganz normale Twist-Off Gläser (meist sogar irgendwelche recycelten Gläser von gekauften Marmeladen, Saucen,... bei denen der Deckel nicht aufgehebelt werden musste!). Diese werden normal in der Spülmaschine gespült und vor Gebrauch noch einmal in kochendes Wasser gelegt, ebenso die Deckel. Direkt vor dem Einfüllen nehme ich sie dann einzeln aus dem Wasser. Dadurch, dass sie nun heiß sind, können sie mit kochender Flüssigkeit aufgefüllt werden ohne dass sie riskieren zu platzen. Ich fülle die Gläser bis 1-2cm unter den Rand, schraube den Deckel fest zu und stelle das Glas für 5 Minuten auf den Deckel. Danach drehe ich die wieder richtig und meist hat sich jetzt bereits das Vakuum entwickelt, d.h. die Deckel knacken nicht mehr beim Draufdrücken. Dann über Nacht in Ruhe auskühlen lassen.

Einwecken (also mit Gummis und im Wasserbad auskochen) ist bei Marmelade nicht nötig, da sie kochend in die Gläser eingefüllt wird. Bei bestehendem Vakuum halten sich die Marmeladen kühl und dunkel gelagert zumindest theoretisch mindestens 1 Jahr. ;)

Hiermit verabschiede ich mich dann aus diesem Jahr und wünsche euch einen guten Rutsch!

die Dani