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Buddha Bowl mit scharfer Erdnusssoße

Buddha Bowls gibt es schon seit langem auf Instagram, Pinterest usw. Obwohl ich sie schon oft gesehen habe, habe ich mich bisher nicht wirklich rangetraut. Und jetzt kann ich nicht genug von ihnen haben.

Buddha Bowls sehen allgemein sehr appetitlich aus, insbesondere wenn man mit verschiedenen Farben spielt. Auf den ersten Blick sehen sie jedoch auch nach viel Arbeit aus. Zumindest in meiner Variante ist dies aber nicht so. Es muss nur weniges klein geschnippelt werden und der Tofu kann bereits am Vorabend vorbereitet werden. Und so steht dann auch alles ganz schnell und ohne viel Aufwand auf dem Tisch. Und das Beste an den Bowls? Alle Beilagen, Gemüsesorten und Proteinquellen lassen sich nach Belieben austauschen und ergänzen!


Für 3-4 Personen, je nach Hunger:


Für den Tofu:

400g Tofu
200ml Gemüsebrühe
3EL Balsamico-Essig
3EL Sojasoße
3 Zehen Knoblauch

Für die Soße:

100g Erdnussbutter (cremig, ohne Zucker)
2EL Sojasoße
2 Zehen Knoblauch
1TL scharfe Soße (z.B. Sriracha)
1EL geröstetes Sesamöl (kann man auch weglassen, wenn man es nicht findet)

Außerdem:

250g Reis (alternativ Quinoa, Bulgur...)
1 Brokkoli (etwa 500g)
2-3 Möhren (je nach Größe)
1 Avocado
etwa 100g Blattgrün (z.B. Babyspinat, Rucola...)
Toppings nach Belieben (z.B. Sprossen, Sesam, Sonnenblumenkerne...)

Mindestens 1 Stunde vorher vorbereiten:

Den Tofu in Würfel (etwa 1cm gross) schneiden. Alles für die Marinade miteinander verrühren, den Knoblauch dazupressen und mit dem Tofu in eine eher flache Schüssel geben. Ich nehme dafür eine Clip&Close Dose, so kann ich das Ganze dann ganz einfach vorsichtig schütteln um die Marinade zu verteilen. Den Tofu mindestens eine Stunde durchziehen lassen, gerne auch über Nacht (zwischendurch einmal vorsichtig schütteln).


Zubereitung:

Den Reis oder die gewünschte Beilage nach Packungsanleitung zubereiten, so dass diese zeitgleich mit dem Tofu und dem Brokkoli fertig ist.

Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Den Brokkoli in kleine Röschen teilen und auf einem Backblech verteilen.
Den Tofu mit etwa der Hälfte der Marinade auf ein zweites Backblech geben. Den Rest der Marinade über den Brokkoli träufeln.
Beide Bleche in den Backofen schieben und etwa 20 Minuten backen bis eine schöne Bräune entsteht . Wer es gerne extra knusprig mag, kann die letzten paar Minuten den Grill dazuschalten.

Während beides bäckt, alle Zutaten für die Soße mixen und beiseite stellen. Die Karotten reiben und die Avocado würfeln oder in Scheiben schneiden.

Wenn alles fertig ist, können die Teller angerichtet werden. Dazu das Blattgrün in Ringform auf einem tiefen Teller anrichten. Den Reis in die Mitte geben. Den Tofu, Brokkoli, Karotten und Avocado um den Reis herum anrichten. Alles mit der Soße beträufeln, die gewünschten Toppings dazugeben und sofort servieren.


Die Zutaten für dieses Gericht wurden mir freundlicherweise von Delhaize zur Verfügung gestellt.

16. Türchen: Tëttelcher (Hefepfannkuchen)

In vielen europäischen Ländern hat man eine Art Pfannkuchen als Spezialität. Die Basis ist meist die Gleiche, ändern tun sich nur Details, z.B. die Sorte Mehl oder ob Backpulver oder Hefe benutzt wird.
In Luxemburg kennt man neben den großen Pfannkuchen auch kleine Hefepfannkuchen unter dem Namen Tëttelcher. Dazu wird ein dickflüssiger Hefeteig zubereitet, welcher dann in kleinen Portionen in der Pfanne ausgebacken wird, so wie man das von amerikanischen Pancakes kennt.

Bei meiner Oma und meiner Mutter gab es die Tëttelcher meist zum Mittagessen als Beilage zu einer Gemüsesuppe und sie wurden dann ordentlich in der Suppe ertränkt. ;) Man kann sie aber auch als Hauptspeise essen, denn sie sättigen sehr, dann je nach Geschmack noch mit Zucker oder Apfelmus o.ä. dazu.


Für 4-6 Personen als Beilage:


300g Mehl
30g Zucker
1 Prise Salz
½Würfel frische Hefe (20g)
400-500ml Sojamilch
3EL Öl

Die Sojamilch lauwarm erhitzen und die Hefe darin auflösen. Ein paar Minuten beiseite stellen, bis die Hefe anfängt zu schäumen.
In der Zwischenzeit Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Milch und Öl dazugeben und alles mit einem Holzlöffel zu einem dickflüssigen geschmeidigen Teig verrühren. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und 30-60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Den Teig nochmal verrühren und ggfs. verdünnen oder andicken. Der Teig sollte etwas dicker wie Pfannkuchenteig sein, also zähflüssig vom Löffel tropfen.
Bei mittlerer Hitze mit wenig Öl in der Pfanne ausbraten und sofort servieren.

Tipp:

Lieber zu Beginn mit weniger Sojamilch beginnen und dann ggfs. nach dem Aufgehen nochmal welche zum Verdünnen hinzugeben.

One Pot Pasta - Nudeln mit Tomaten-Basilikumsauce aus einem Topf

Als ich dann vor Kurzem meine Rezeptnotizen durchschaute, fiel mir auch ein kleiner Zettel mit einem aufgekritzelten Rezept für One Pot Pasta entgegen. Seit Martha Stewart vor etwa 2 Jahren ein Rezept dazu online setzte, hat sicherlich jeder schon auf irgendeinem Blog davon gelesen. Auch an mir ging dieser Trend nicht spurlos vorbei, auch wenn ich das Ganze erst viel später ausprobierte, aber so ist das bei mir fast immer mit Trends. ;)
Deshalb gibt es hier jetzt meine simple Version davon.

tomaten basilikum nudeln

Für 2 Personen:

250g Nudeln
750ml Gemüsebrühe (alternativ Wasser & Gemüsebrühpulver)
1 Dose stückige Tomaten
1 Zwiebel, fein gewürfelt
2-4 Zehen Knoblauch, gepresst
1EL Tomatenmark
2EL Olivenöl (optional)
Gewürze nach Belieben (bei mir: Oregano, Chili, Pfeffer)
1/2 Bund Basilikum (ca. 15 Blätter)

Alle Zutaten bis auf den Basilikum in einem großen Topf mischen und zum Kochen bringen. Sobald die Mischung kocht, auf mittlere Hitze zurückschalten und das Ganze köcheln lassen, bis die Nudeln gar sind. Als Zeitangabe kann man sich hier an den Angaben auf der Nudelpackung orientieren.
Während die Nudeln köcheln, den Basilikum klein schneiden (optisch empfiehlt sich Chiffonade).
Den Basilikum 2 Minuten ehe die Nudeln gar sind unterrühren und mitkochen lassen. Die Nudeln abschmecken und servieren.

Wenn das Ganze zu trocken wird, bevor die Nudeln gar sind, etwas Wasser hinzufügen. Wenn es zu flüssig erscheint, die letzten Minuten die Soße ohne Deckel etwas einkochen lassen.

Das Rezept lässt sich auch wunderbar nach Lust und Laune oder nach Inhalt des Kühlschranks variieren. So können z.B. wie im Original frische Tomaten genommen werden, kurz vor Ende Spinat untergerührt werden, gleich zu Beginn ein paar Pilze, oder oder oder...

Habt ihr One Pot Pasta schon mal ausprobiert und seid ihr Fan davon oder eher nicht?

KoBuCha: Lentil-A-Roni

Leider habe ich feststellen müssen, dass ich schon länger keinen Post zu meiner Kochbuch-Challenge geschrieben habe, dabei koche ich eigentlich immer mal wieder aus meinen Kochbüchern. Deshalb werde ich auch mein Bestes geben, dies wieder regelmäßig zu posten. :)

Lentil-A-Roni ist ein Pastagericht aus Isa Does It! welches ich schon ganz oft nachgekocht habe, aber noch nicht hier vorgestellt habe.

Das Rezept an sich ist supersimpel. Zwiebeln und Linsen werden angebraten und teils zermatscht, gewürfelte Tomaten aus der Dose dazu, kurz einkochen lassen, Cashew-Sahne dazu, noch mal kurz aufkochen lassen et voilà, fertig ist eine leckere Soße.



Was ich besonders an dieser Soße mag (neben der Tatsache, dass sie schnell geht), ist, dass sie sich super einfrieren lässt. Deshalb mache ich meist das Doppelte oder Dreifache der Soße und habe so gleich für 1-2 Mahlzeiten vorgesorgt, wenn es mal schnell gehen muss.

Dieses unscheinbare aber superleckere Soße ist eine der Gründe, warum ich dieses Buch so mag und deshalb auch jedem nur empfehlen kann. :)

Nachgemacht: Nudeln mit Blumenkohl-Alfredo-Soße

Ihr kennt doch sicherlich alle den tollen Blog ohsheglows.com von Angela. Nicht nur, dass ihr Blog super sympathisch ist, ihre Rezepte sind auch immer toll und bei ihren Fotos möchte ich regelmäßig meinen Bildschirm absabbern. ;) Und so kommt es, dass ich mir ganz oft Lesezeichen zu ihren Rezepten setze, diese jedoch nicht immer nachkoche. Genau so geht es mir übrigens mit den Rezepten in ihrem tollen Kochbuch. ;)

In den letzten Monaten schien es so ein Trend auf amerikanischen Blogs zu sein, Blumenkohl in einer cremigen Soße zu verstecken und so die Soße gesünder zu machen und gleichzeitig die Leute dazu animieren mehr Gemüse zu essen. Blumenkohl ist ja irgendwie so ein Gemüse, das die Leute spaltet, entweder man mag ihn oder man hasst ihn (ähnlich wie Spinat, Rosenkohl, usw. :D ). Ich persönlich mag ihn zwar, aber auch ich muss zugeben, dass er gekocht recht langweilig schmeckt. Deshalb habe ich dieses Rezept ausprobiert, und ich muss sagen, ich bin begeistert. :)

Pasta mit Blumenkohl-Alfredo-Soße

Für die Soße braucht ihr:

1 Blumenkohl (in Röschen schneiden)
2 Zehen Knoblauch
120-150ml pflanzliche Milch
ca. 3 EL Hefeflocken (je nachdem, wie sehr man deren Geschmack mag)
1EL Zitronensaft
1/2TL granulierte Zwiebeln
1/4-1/2TL granulierter Knoblauch
Salz & Pfeffer
Petersilie (optional)
250g Nudeln

Den Blumenkohl etwa 5-7 Min. gar kochen und abschütten.
Ein wenig Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch dazupressen. Auf mittlerer Hitze für ein paar Minuten anbraten bis er gegart ist, jedoch nicht gebräunt.
Den Knoblauch, den Blumenkohl und die restlichen Zutaten in einen Mixer geben und pürieren bis eine cremige Soße entsteht. Mit meinem Omniblend wird die Soße schön cremig, mit einem schwächeren Mixer bleibt sie eventuell etwas stückig, aber das wird den Geschmack sicher nicht beeinträchtigen!
Währenddessen die Nudeln kochen und abgießen. Die Nudeln & die Soße in einem Topf vermischen und auf einem Teller mit etwas Petersilie anrichten.

Ich hatte noch ein paar Champignons dazu gebraten, hat zwar geschmeckt aber ich war von der Kombination nicht ganz so angetan. Das nächste Mal werde ich wohl Brokkoli dazu machen.

Diese Soße würde ich auf jeden Fall auch Menschen vorsetzen, die Blumenkohl eigentlich gar nicht mögen, denn wenn man es nicht weiß, schmeckt man den Blumenkohl in der Soße gar nicht raus (sogar wenn man es weiß, schmeckt man ihn fast gar nicht raus). Und so untergeschmuggeltes Gemüse kann doch manchmal auch ganz praktisch sein. ;)

Das Original-Rezept auf Englisch findet ihr übrigens hier.

Vegan Wednesday #112 & KoBuCha: Pasta, Pasta, Pasta & Kuchen

Wie jedes Mal schafft mein Gehirn es irgendwie nie Mittwochs von morgens bis abends daran zu denken Fotos zu machen. :D


Da ich dennoch wieder beim Vegan Wednesday mitmachen wollte (Infos dazu gibt es hier), zeige ich euch dieses Mal eben ein paar Gerichte, die es diese Woche bei mir gab. Es sind zwar nur Hauptgerichte und ein Nachtisch (oder auch Frühstück :D), aber Hauptsache Essen, wahr? ;)
Gesammelt wird diese Woche von Frau Schulz hier.

Da J. mir vorletzte Woche zum Jahrestag unter anderem das neue Buch Chloe's Vegan Italian Kitchen von Chloe Coscarelli schenkte (er kennt mich einfach zu gut), und das Buch einfach so toll ist, gab es diese Woche mehrere Gerichte daraus und wie man sieht, eigentlich auch nur Pasta. (Ich könnte ja täglich Nudeln essen.)
J. sollte auch ein Scones-Rezept machen, hat dabei aber Zutaten übersehen (so ist das, wenn man Rezepte immer nur überfliegt), so dass sie nicht 100% gelungen sind.

Zuerst zeige ich allerdings das (hässliche) Gericht, das es tatsächlich am Mittwoch gab: Reis in einer Porree-Soße auf Cashew-Basis. Dazu wurde einfach TK-Porree angebraten und mit der Cashew-Sahne (1/2 cup Cashews mit 1 Cup Wasser oder Gemüsebrühe mixen) abgelöscht und abgewürzt. Geht schnell und schmeckt lecker.
Reis mit Porree-Cashew-Soße

Die Woche über gab es dann 3 Pastagerichte aus Chloe's neuem Buch.

Die Pasta in Pink Sauce ist eine schnelle cremige Tomatensauce. Dazu wird Knoblauch (und in meinem Fall 1 Zwiebel) angebraten, eine Dose stückige Tomaten dazu, abwürzen und ein paar Minuten kochen lassen. Währenddem eine Cashew-Sahne aus jeweils 1/2 cup Cashews und Wasser mixen und diese zu den Tomaten geben. Nochmal kurz aufkochen lassen (die Cashews binden die Soße jetzt) bis es schön cremig ist und zu der Pasta geben.  Mit frischem Basilikum garnieren (wie man sieht, hatte ich keinen im Haus :D). Schnell und lecker, ich liebe Cashew-Sahne mittlerweile sehr und mit dem Omniblend ist sie auch sehr schnell zubereitet.
Pasta in Pink Sauce
Die Bowties in Garlic Cream Sauce basiert auch wieder auf einer Cashew-Sahne. :) Hierzu wird 1 Zwiebel und 4 Knoblauchzehen angebraten und im Blender mit 1/2 cup Cashews (oder Mandeln), 1EL Zitronensaft, 2TL Salz und 2 cups Wasser cremig gemixt. Etwa 450g Champignons anbraten bis sie leicht gebräunt sind, die Cashew-Soße hinzufügen und kurz aufkochen (umrühren nicht vergessen, sonst brennt es an!). 1/2 cup klein geschnittene getrocknete Tomaten (wenn es keine in Öl sind, können sie kurz vor Schluss zu der Pasta im Wasser gegeben werden, damit sie aufweichen) mit der Soße zu der Pasta geben und fertig. Ggfs. mit frischer Petersilie garnieren. ;)
Bowties in Garlic Cream Sauce

Den Roasted Cauliflower with Onion, Garlic and Thyme gab es bei uns (Überraschung! :D) auch einfach auf Pasta. Der Blumenkohl wird dazu einfach in kleine Röschen zerteilt und mit 1 Zwiebel (in Scheiben), 4 Knoblauchzehen (ganz) und 6 Thymianzweigen (oder einfach wie wir getrockneten Thymian nehmen) auf einem Backblech verteilt. Mit Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern und 35-45 bei 200°C im Ofen backen. Wer mag, pult die Knoblauchzehen vor dem Servieren vom Blech. Sehr lecker. Wer noch keinen Blumenkohl so im Backofen gebacken hat, hat definitiv etwas verpasst. :)
Roasted Cauliflower with Onion, Garlic and Thyme

Und das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss. :D
Obwohl die kompliziertesten Kuchen/Torten oft problemlos vegan möglich sind, scheint ein einfacher Marmorkuchen ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. :D Ich habe schon mehrere Rezepte probiert, aber entweder ist er zu trocken, zu zäh oder hat schlicht bis auf das Muster nichts mit Marmorkuchen zu tun. Nachdem ich jetzt mehrmals gelesen habe, dass der Marmorkuchen aus Nicole Just's neuem Buch La Veganista backt gut sein soll und die liebe Lena von A Very Vegan Life das Rezept veröffentlicht hat, habe ich mich rangetraut und das Ergebnis hat auch gut geschmeckt. Es ist zwar noch immer nicht der perfekte Marmorkuchen aber doch so ziemlich der beste, den ich bisher gebacken habe. (Ich habe allerdings einfach eine gekaufte Glasur genommen.) Von der Konsistenz her erinnert er mich an die fertig abgepackten Marmorkuchen, die es in der Süßwarenabteilung im Supermarkt gibt.
Marmorkuchen
Und wie immer, sorry für die schlechten Handyfotos, aber die Lichtbedingungen in der Wohnung sind echt sch... (der überdachte Balkon nimmt das Tageslicht und die LED-Beleuchtung ist gleichzeitig zu hell & zu dunkel...).

Und was gab es bei euch so?

KoBuCha: Roasted Butternut Alfredo (mit Rezept-Link)

Dieses Rezept stammt aus dem brandneuen Buch Isa does it! von der bekannten (und guten) Köchin Isa Chandra Moskowitz. Im Gegensatz zu ihren bisherigen Büchern hat dieses zu fast jedem Rezept ein tolles Foto, so dass die Rezepte noch ansprechender sind.

Als erstes Rezept hab ich mir die Roasted Butternut Alfredo ausgesucht. Zum einen hatte ich noch einen Butternuss-Kürbis da und zum anderen hat es nach perfektem Regenwetter-Essen geklungen. Und das war es auch. ;)

Roasted Butternut Alfredo

Butternuss schmeckt einfach nur lecker wenn er im Ofen "gegrillt" wird, die Süße kommt etwas raus und der Kürbis karamellisiert schön.

Ein Teil des Kürbis wird mit verschiedenen Dingen gemixt, unter anderem Cashews, Miso und Hefeflocken, und dann mit einer Weißweinbasis vermischt. Aber das könnt ihr auch im Rezept nachsehen. Meinem Freund hat der Weißwein etwas zu sehr rausgeschmeckt, ich mochte es. Wer jedoch nicht darauf steht oder straight edge lebt, kann den Weißwein auch problemlos durch Gemüsebrühe ersetzen.
Durch mein neues tolles Küchengerät (was ich euch in den nächsten Tagen zeigen werde) wurde die Soße schön smooth und so schön cremig. :)

Das Rezept findet ihr auf Isa's Seite Post Punk Kitchen. Wie Isa im Rezept erwähnt, reicht die Menge der Soße locker für 400-500g Pasta oder man behält etwa 1 cup der Soße über.
Ich empfehle euch auf jeden Fall dieses Rezept noch schnell zu machen bevor die Kürbissaison für dieses Jahr vorbei ist.

die Dani

KoBuCha: Hurry Up Alfredo

Klassische Alfredo Sauce besteht größtenteils aus Butter und Parmesan, beides sehr unvegan.
In Vegan Yum Yum findet sich eine Alfredo Sauce, bei der die Zutaten nur in den Blender geschmissen werden (oder in meinem Fall mit dem Stabmixer püriert) und die Sauce mit den Nudeln erhitzt wird, daher Hurry Up.

Ich stehe Saucen mit Hefeflocken als Zutat, insbesondere bei amerikanischen Rezepten, immer sehr zweifelhaft gegenüber, da diese meiner Erfahrung nach meist sehr intensiv nach diesen schmecken, was mir (und auch meinem Freund) dann einfach nicht schmeckt. Bei dieser Sauce hatte ich jedoch so oft gelesen, dass sie so lecker sei, dass ich sie einfach probieren musste. Und ich hab es nicht bereut. :)


Wie im Buch vorgeschlagen gab es zu der Sauce Orecchiette und Broccoli. Die Orecchietti hatten zwar noch etwas Biss, jedoch hat es sehr gut geschmeckt, insbesondere zum Broccoli. Deshalb werde ich die Sauce bestimmt nochmal zu Broccoli machen, zu dem mir bisher eine passende Sauce gefehlt hat. :)

Das Rezept findet sich auch online in dem Blog veganyumyum (aus dem das Kochbuch entstanden ist.

KoBuCha: Tofu Caprese Pasta

Mein erstes Gericht für die Kochbuch-Challenge findet sich in dem Buch 500 Vegan Recipes.

Das Rezept ist sehr simpel und eigentlich auch ohne Angaben machbar ;)

Tofu Caprese Pasta

Wie auf dem Foto erkennbar handelt es sich um Pasta (in meinem Fall Fusilli) mit Naturtofu, Tomaten und Basilikum.

Während die Pasta kocht, werden der Tofu und die Tomaten gewürfelt, das Basilikum in Streifen geschnitten. Diese werden dann gemischt, mit frischgepresstem Knoblauch, Salz und Pfeffer  gewürzt und noch etwas Olivenöl über die Mischung gegeben. Diese Mischung wird dann mit den Nudeln vermischt und sofort serviert.

Laut Rezept kommen auf ca. 450g Pasta 6-7 Zehen Knoblauch. Wir hatten etwas weniger Pasta, jedoch immer noch 6 Zehen Knoblauch. Es hat sehr knoblauchig geschmeckt. :D Lecker war es trotzdem und ich werde es bestimmt noch einmal kochen, mit weniger Knoblauch, und eventuell eher im Sommer, da es sehr frisch schmeckt und bestimmt gut zu einem heißen Tag passt. Zudem geht die Zubereitung sehr schnell und das muss ja auch manchmal sein.

die Dani

Spaghetti Carbonara & Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar

Anfang der Woche war so ein Tag an dem der Kühlschrank relativ leer war und ich keine Lust zum einkaufen hatte. An solchen Tagen mache ich sehr gerne Spaghetti Carbonara denn die Zutaten dazu hab ich fast immer da und es geht schnell.

Ihr braucht:
500g Spaghetti
1 Paket Räuchertofu (150-200g), fein gewürfelt
1 Zwiebel, gewürfelt oder in (Halb)Scheiben
1 Packung Soja-Sahne (250ml)
Salz & Pfeffer
frische Petersilie

Die Spaghetti in Salzwasser al dente kochen. Währenddessen den Tofu und die Zwiebel vorbereiten und in etwas Olivenöl scharf anbraten bis der Tofu knusprig ist. Mit der Sahne ablöschen, salzen und ordentlich pfeffern. 1-2 Minuten köcheln lassen, etwas frische Petersilie dazutun und mit den Spaghetti vermengen und servieren. :)

Es gibt viele die machen ihre Carbonara Soße mit Käseersatz, Hefeflocken oder sogar einer Mehlschwitze, ich finde jedoch dass das Simple meist am Leckersten schmeckt. Zudem ist die Carbonara im Original ja auch keine richtige Soße in der die Nudeln schwimmen, sondern "klebt" ja nur an den Nudeln. Aber es bleibt natürlich jedem freigestellt zu experimetieren. ;)

Spaghetti Carbonara

Vor ein paar Tagen habe ich wieder ein Backbuch aus dem Regal gekramt, welches ich schon lange nicht mehr in der Hand hatte, Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar von Isa Chandra Moskowitz und Terry Hope Romero. Auf Facebook hatte ich ein paar Rezeptetipps zu dem Buch erhalten, und so wie über die Ergebnisse geschwärmt wurden, musste ich es einfach noch einmal mit dem Buch versuchen. Also markierte ich mir die angegebenen Rezepte und überlegte mir was ich als erstes backen würde. Die Wahl fiel eigentlich nicht schwer, denn eins der angegebenen Rezepte waren Snickerdoodles.

Snickerdoodles ist ein Keks der vor dem Backen in einer Zimt-Zucker-Mischung gerollt wird. Ich habe Snickerdoodles geliebt, seit ich sie das erste Mal gegessen hatte. Damals noch in der unveganen Version mit Eiern im Teig. Da ich sie so liebte, dauerte es nicht lange und ich backte eine vegane Version, nach einem Rezept aus dem Internet (ich weiß nicht mal mehr welches).
Ich war enttäuscht. Ich erhielt sehr knusprige Kekse mit einem Zimtzuckermantel, überhaupt keine so leckeren puffigen Kekse wie ich sie sonst immer hatte.
Doch mit dieser neuen Empfehlung bekam ich neue Hoffnung, denn sie empfahl mir den Teig zuerst im Kühlschrank zu kühlen und nach dem Rollen in der Zuckermischung nicht platt zu drücken, sondern als Kugeln zu backen. Das Resultat: relativ puffige leckere Snickerdoodles. Zwar noch nicht ganz so perfekt wie vorher, aber schon tausend mal besser wie mein erster veganer Versuch.

City Girl Snickerdoodles

Durch diesen Versuch bekam ich etwas Vertrauen in das Buch und probierte die Brownies aus. Die sollen anscheinend so gut sein, dass sogar Omnivore sie sich wünschten. Und ich muss sagen, sie sind wirklich so toll. Ich war etwas skeptisch, da Seidentofu in den Teig kommt (mein Experiment, aus Seidentofu Mousse au chocolat zu machen, war nicht so der Hammer). Selbst mein Freund, der Chocoholic, konnte kaum aufhören sie zu essen. Sie sind super saftig, super schokoladig und super sättigend. ;)

Deluxe Cocoa Brownies

Ich werde beides auf jeden Fall noch einmal nachbacken und jetzt auch öfters dieses Buch aus dem Regal holen um etwas Neues auszuprobieren (ich glaub als nächstes sind die Peanut Butter Chocolate Pillows dran). ;)

Und jetzt geh ich mir noch ein Stück Brownie holen. ;)

die (sich demnächst kugelnde) Dani

Kniddelen mat Speck, Rahm & Maggi

In Luxemburg gibt es ein paar Speisen die als "typisch luxemburgisch" bezeichnet werden, auch wenn sie wahrscheinlich von irgendeinem anderen Gericht aus der Großregion inspiriert sind.
Eine dieser Speisen sind die Kniddelen. Auf deutsch werden sie als Mehlklöße bezeichnet.

Traditionell besteht der Teig aus Mehl, Eiern, Salz und Milch. In meiner (veganen) Version aus Mehl, Salz, Sojamehl und Sojamilch. Ich koche Kniddelen seit ich es als Jugendliche gelernt habe nach Augenmaß, deshalb kann ich keine genauen Angaben machen.


Nach Schätzung kommt in meinen Teig für 2-3 Leute:

400g Mehl
1 gehäufter TL Sojamehl (optional)
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
ca. 400ml ungesüsste Sojamilch (alternativ (Sprudel)Wasser)

Zusätzlich:
250g Räuchertofu
250ml Sojasahne

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel mit einem Holzlöffel vermischen und dann nach und nach die Milch dazugeben bis ein zäher glatter Teig entsteht. Ich lasse den Teig dann 10-15 Minuten ruhen, damit das Mehl und die Milch gut binden können.
Währenddessen einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen.

Dann nehme ich einen Esslöffel und forme mit ihm Klöße. Dazu wird der Löffel zuerst ins Wasser getaucht und dann ein halber Löffel Teig in den Topf mit leicht(!) kochendem Wasser fallen gelassen (den Löffel dazu am besten unter Wasser tauchen, damit der Kloß sanft ins Wasser fällt und nicht auseinander reißt). Dann wird so weiter verfahren bis der Teig aufgebraucht ist. Nachdem alle Klöße im Wasser sind, eine Minute köcheln lassen und dann einmal sanft umrühren, damit sich alle Klöße vom Boden lösen. Etwa 5 Minuten garen lassen.

Während die Klöße im Wasser garen, bereite ich den Speck zu, also den Räuchertofu. Dieser wird fein gewürfelt und dann in Öl kross gebraten. Kurz vor dem Servieren wird dieser mit Sojasahne abgelöscht und dann über die Klöße auf dem Teller gegeben.

Je nach Geschmack kann man dann noch ein paar Spritzer Maggi-Würze o.ä. darüber geben.