Posts mit dem Label Adventskalender werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Adventskalender werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

24. Türchen: Zimtschnecken-Pancakes

Sowohl mit Zimtschnecken wie auch mit Pancakes kann man mich immer begeistern, und so war es nicht erstaunlich, dass mich die Kombi von beidem total begeistert. J. überraschte mich vor langer Zeit einmal mit diesen Pancakes morgens im Bett, ich glaube es war zu Valentinstag. Seitdem bin ich großer Fan von ihnen und sie sind auch ein perfektes Frühstück jetzt für die Weihnachtsfeiertage. Denn sie schmecken nicht nur lecker, die karamellisierte Zuckermischung, welche schön knusprig wird, gibt dem Ganzen noch einen extra Kick. Muss man einfach probiert haben. Sie schmecken übrigens auch toll, wenn sie nicht perfekt aussehen, also unbedingt rantrauen. ;)


Für 12 Pancakes:


Für die Füllung:


50g vegane Butter
60g (brauner) Zucker
1TL Zimt

Die Butter schmelzen. Zucker und Zimt unterrühren und in einen kleinen Gefrierbeutel geben (Zip-Lock eignet sich perfekt dazu). Die Mischung ein paar Minuten ruhen lassen, während ihr den Teig für die Pancakes vorbereitet. Ich lege die Mischung sogar meist für ein paar Minuten in den Tiefkühler. Die Mischung sollte so andicken, dass sie in etwa die Konsistenz von Zahnpasta erreicht.

Für den Teig:


250ml Sojamilch
1EL Apfelessig
2EL Öl
125g Mehl
1EL Stärke
1TL Backpulver
1/2TL Natron
1 Prise Salz

In einer kleinen Schüssel Milch und Essig verrühren und ein paar Minuten gerinnen lassen. Die trockenen Zutaten mischen, Milchmischung und Öl dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren.

Beim Gefrierbeutel mit der Zuckermischung eine Mini-Ecke abschneiden, nur so viel, dass ihr die Mischung geradeso rausdrücken könnt.

Die Pancakes bei mittlerer Hitze in einer Pfanne ausbraten. Kurz bevor ihr die Pancakes das erste Mal wenden würdet, mit dem Gefrierbeutel die Zuckermischung spiralförmig auf den Pancakes verteilen. Achtet darauf, dass ihr mindestens 1cm von Rand wegbleibt, sonst läuft die Mischung von Pancake runter (könnt ihr auf dem Foto bei dem Pancake oben sehen). Die Pancakes in einer schnellen Bewegung wenden und normal ausbraten.



Jedes Mal, nachdem ihr die Pancakes aus der Pfanne genommen habt, kurz mit einem Zewa die Zuckerreste aus der Pfanne entfernen (verbrennen sonst) und die nächsten Pancakes ausbraten. Sofort servieren und genießen. ;)

Und das war das letzte Rezept im diesjährigen Adventskalender. Ich wünsche euch wundervolle Weihnachtstage!

23. Türchen: Apfel-Erdnussbutter-Hundekekse

Heute gibt es hier ein Rezept der etwas anderen Art, nämlich eins für Hundekekse. Ich selber habe keinen Hund, meine Schwester hat jedoch eine ganz liebe Hundedame. Und für die backe ich dann auch manchmal vegane Hundekekse, und auch dieses Jahr wird sie für Weihnachten ein Tütchen erhalten. Diese Hundekekse sind schnell gemacht und haben nur 4 Zutaten. Vielleicht also ein Last-Minute-Geschenk für euren Hund? :)


Für 1 Blech:


1 Apfel
30g feine Haferflocken
50g Erdnussbutter (ohne Zucker)
50-60g Vollkornmehl

Den Apfel schälen, entkernen und zu Brei reiben. Die anderen Zutaten unterrühren und zu einem festen Teig kneten. Auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit einem Ausstecher ausstechen oder einfach in Stücke schneiden (geht mit einem Pizzaroller ganz fix).

Auf ein Backblech legen und bei 180°C 10 Minuten backen. Die Kekse umdrehen und weitere 10 Minuten backen. Den Backofen ausschalten und die Kekse im Backofen ein paar Stunden oder über Nacht komplett austrocknen lassen. 

Luftdicht verpackt sind sie so ein paar Wochen haltbar. Sollten die Kekse nicht komplett trocken sein, im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb einer Woche verfüttern.

22. Türchen: Kokosmakronen

Bevor ich vegan wurde, aß ich öfter Kokosmakronen, jedoch nie selbstgemacht. Als ich dann vegan wurde, waren Kokosmakronen nie etwas was ich konkret vermisste, obwohl ich eigentlich froh damit war. Dann stolperte ich irgendwann in einem meiner Kochbücher über ein Rezept für vegane Kokosmakronen und seitdem mache ich sie wieder öfter und habe sie auch schon mehrfach verschenkt oder als kleines Mitbringsel mitgenommen, wenn ich eingeladen war.


Für 24 Kokosmakronen:

100g Sojajoghurt
50ml Öl
2EL pflanzliche Milch
100g Zucker
1 Packung Vanillezucker
½TL Backpulver
120g Mehl
120g Kokosraspel

Den Backofen auf 180°C vorheizen.
In einer Schüssel Joghurt, Öl, Milch, Zucker und Vanillezucker verrühren. Backpulver und Mehl vermischen und unter die Joghurt-Mischung rühren. Kokosflocken unterheben, bis eine klebrige Masse entsteht, die sich gerade so mit Löffeln formen lässt.
Mit zwei Kaffeelöffeln Häufchen auf ein mit Backbapier belegtes Backblech legen. Die Häufchen müssen nicht perfekt aussehen. Im Backofen 12-14 Minuten backen, bis die Makronen gerade anfangen leicht braun zu werden. Lieber nicht zu lange backen, auch wenn sie nicht gebräunt sind, sonst trocknen sie aus. Auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.
Wer mag, kann die Makronen danach mit geschmolzener Schokolade dekorieren oder den Boden in Schokolade tunken. In einer luftdichten Dose halten sie sich kühl aufbewahrt locker 1 Woche, sie schmecken frisch gebacken jedoch am Besten.

21. Türchen: Lebkuchen-Bananen-Smoothie

Heute öffnet sich hier das 21 . Türchen. Ich kann es kaum glauben, dass wir jetzt schon in der letzten Woche sind und sich hier schon das viertletzte Türchen öffnet. Wo ist nur die Zeit geblieben?
Während mein Weihnachtsmenü zwar noch nicht ganz feststeht, habe ich immerhin alle meine Weihnachtsgeschenke bereits besorgt und seit letztem Wochenende steht auch die letzte Weihnachtsdeko in der Wohnung, inklusive Weihnachtsbaum. Und wenn ich abends gemütlich auf dem Sofa sitze und meinen Weihnachtsbaum anschaue, freue ich mich umso mehr auf die Weihnachtstage. :)

Hier gibt es jetzt das letzte Smoothie-Rezept im Kalender und es wird nochmal richtig weihnachtlich mit diesem Lebkuchen-Bananen-Smoothie. Der Smoothie schmeckt intensiv nach Lebkuchen, wer also nicht ganz so auf den Geschmack steht, halbiert liebe die Gewürzmenge.


Für 1 Glas:


200ml Sojamilch
1 gefrorene Banane
2TL Zuckerrübensirup (alternativ Ahornsirup)
ein paar Eiswürfel

Alles zusammen in den Behälter geben und cremig mixen.

*Affiliate-Link

20. Türchen: super süße Zimtschnecken

Ich liebe Zimtschnecken. So wie alles mit Zimt. "Zum Glück" bin ich meist zu faul um einen Hefeteig herzustellen der zweimal gehen muss, auch wenn das Resultat dies wert ist. Aber die Zimtschnecken sind nun mal alles andere als diätfreundlich, schon gar nicht wenn man der Einzige ist, der sie isst. ;)
Die Zimtschnecken dürften sich sicherlich auch einzeln oder als Blech (ohne Zuckerguss) einfrieren und wieder kurz aufbacken lassen, getestet habe ich dies allerdings noch nicht. Lasst es mich doch wissen, falls ihr es ausprobiert.


Für 1 Blech (etwa 24 kleine Schnecken):


Für den Teig: 


500g Mehl
75g + 1EL Zucker
250ml pflanzliche Milch, handwarm
100g vegane Butter, geschmolzen
½Würfel Hefe (20g)
1 Prise Salz
1 Prise Vanille

In einer kleinen Schüssel die Milch mit der Hefe und dem Löffel Zucker verrühren bis die Hefe aufgelöst ist und beiseite stellen bis die Hefe schäumt.
In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Salz, Vanille mischen. Butter und Milchmischung dazugeben und mit den Rührstäben des Handmixers (oder per Hand) zu einem geschmeidigen Teig vermischen. Ich mische meist alles mit dem Handmixer (jede mit langen Nägeln versteht mich ;) ) und knete ihn dann noch mal eine Minute per Hand. Den Teig in der Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Den Teig aus der Schüssel nehmen und nochmal kurz durchkneten bis die Luft raus ist. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck ausrollen. Falls der Teig sich schlecht ausrollen lässt, lasst ihn ein paar Minuten ruhen. Danach sollte es besser klappen.


Für die Füllung:


50g vegane Butter, geschmolzen
100g brauner Zucker
50g weißer Zucker
1½TL Zimt
100g Rosinen (optional)

Die geschmolzene Butter mit einem Pinsel oder Löffel aus dem Teigrechteck verteilen. Die beiden Sorten Zucker mit dem Zimt vermischen und über die Butter streuen. Die Rosinen darauf verteilen.
Den Teig nun von der langen Seite aus aufrollen. Die Rolle in 2-3cm dicke Stücke schneiden und diese in das eingefettete hohe Backblech legen. Das Blech mit einem Tuch abdecken und noch mal 30 Minuten gehen lassen.
Im vorgeheizten Backofen bei 190°C Ober-/Unterhitze 20 Minuten backen. Aus dem Backofen nehmen und 10 Minuten auskühlen lassen.


Für den Zuckerguss:


150g Puderzucker
2-3EL Wasser

Zucker und Wasser zu einem dickflüssigen Zuckerguss verrühren. Lieber mit 2EL Wasser beginnen und dann tröpfchenweise dazugeben bis die richtige Konsistenz erreicht ist.
Den Guss nach den 10 Minuten Auskühlen über die Zimtschnecken geben und alles komplett auskühlen lassen.

Ich bin lieber etwas sparsamer mit dem Zuckerguss, da die Zimtschnecken an sich ja auch schon süß sind. Wer eine richtig dicke Gussschicht haben möchte, darf natürlich auch mehr Guss machen.

19. Türchen: gebrannte Mandeln

Gebrannte Nüsse, typischerweise Mandeln, gehören für mich genauso zum Weihnachtsmarkt wie Glühwein. Ich gehe an jedem Stand vorbei, denke mir zuerst "oh wie lecker!" und dann meistens "oh wie teuer!". Mittlerweile ist es mir wirklich zu schade 5-6€ für so ein Mini-Tütchen gebrannte Nüsse zu zahlen und so gab es sie in den letzten Jahren eher selten. Jetzt wo ich jedoch weiß, wie einfach sie selber zu machen sind, werde ich sie öfter machen und auch verschenken, denn die machen sich doch super in dem Tütchen oder?



Für 2 kleine Tütchen:


200g Mandeln
200g Zucker
100ml Wasser
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Zimt

Alles bis auf die Mandeln in einem kleinen Topf auf mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Die Mandeln dazugeben und unter Rühren weiterkochen. Die Zuckermischung wird zuerst dickflüssig, dann trocken und dann wieder in Richtung flüssig, genau jetzt wird es zu Karamell. Immer weiterrühren, bis alle Mandeln vom Karamell umhüllt sind und glänzen. Die Mandeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und mit 2 Gabeln auseinander verteilen. Auskühlen lassen und verpacken.

18. Türchen: Apfelkuchen-Smoothie

In einer Woche ist schon Weihnachten. Und bei mir steht noch nicht mal die Weihnachtsdeko, geschweige denn ein Weihnachtsbaum. Muss ich wohl dieses Wochenende unbedingt einplanen. ;)

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich brauche ein paar Tage Pause von den üblichen Weihnachtskeksen. Da ich aber trotzdem gerne Süßes habe, gibt es heute einen Smoothie, der sich perfekt als Nachtisch eignet. Denn mit dem Apfel, den Nüssen und dem Zimt erinnert er stark an Apfelkuchen, und durch die Sojamilch und die Banane wird er schön cremig. Natürlich darf er auch zu anderen Tageszeiten gegessen werden.


Für 1 Glas:


250ml Sojamilch (Natur oder Vanille)
1EL Haferflocken
30g Walnusshälften (etwa 10 Stück)
1 Apfel, entkernt (optional geschält)
1 gefrorene Banane
Zimt
1EL Ahornsirup (optional)

Die Sojamilch mit den Haferflocken und Walnüssen in den Mixbehälter geben. Den Apfel schälen, entkernen und mit den anderen Zutaten ebenfalls in den Mixer geben. Mixen, bis ein cremiger Smoothie entsteht.

Steht bei euch denn schon alle Weihnachtsdeko? Ich bin doch sicherlich nicht die Letzte, oder?

17. Türchen: Tassenpudding aus der Mikrowelle

Vanille-Sojamilch findet sich bei mir immer im Vorratsschrank, da ich sie ganz gerne in Obst-Smoothies mag. Meistens ist es die von Alpro, da es die hier in jedem Supermarkt gibt. Jedes Mal, wenn ich eine solche rieche oder schmecke, habe ich das Gefühl Flüssigpudding vor mir zu haben. Und so musste ich letztens an den Tassenpudding einer bekannten Marke denken. Ihr wisst schon, Tüte aufreißen, in kalte Milch einrühren, kurz in die Mikrowelle stellen und fertig. Und so kam ich auf die folgende Idee und herauskam ein schneller Tassenpudding, der mich an ebenjenes Produkt erinnert.


Für 1 Pudding (ca. ½ Tasse):


150ml Vanille-Sojamilch
15g Speisestärke
1-2TL Zucker

Die Stärke in einer mikrowellengeeigneten Tasse in die Sojamilch einrühren, bis keine Klümpchen mehr enthalten sind. Dies gelingt am Besten mit einem kleinen Schneebesen oder einer Gabel.
In der Mikrowelle etwa 80-90 Sekunden erhitzen, bis die Mischung dickflüssig ist. Dabei im 30 Sekunden-Takt pausieren und die Mischung umrühren. Nach Belieben süßen und genießen.

16. Türchen: Tëttelcher (Hefepfannkuchen)

In vielen europäischen Ländern hat man eine Art Pfannkuchen als Spezialität. Die Basis ist meist die Gleiche, ändern tun sich nur Details, z.B. die Sorte Mehl oder ob Backpulver oder Hefe benutzt wird.
In Luxemburg kennt man neben den großen Pfannkuchen auch kleine Hefepfannkuchen unter dem Namen Tëttelcher. Dazu wird ein dickflüssiger Hefeteig zubereitet, welcher dann in kleinen Portionen in der Pfanne ausgebacken wird, so wie man das von amerikanischen Pancakes kennt.

Bei meiner Oma und meiner Mutter gab es die Tëttelcher meist zum Mittagessen als Beilage zu einer Gemüsesuppe und sie wurden dann ordentlich in der Suppe ertränkt. ;) Man kann sie aber auch als Hauptspeise essen, denn sie sättigen sehr, dann je nach Geschmack noch mit Zucker oder Apfelmus o.ä. dazu.


Für 4-6 Personen als Beilage:


300g Mehl
30g Zucker
1 Prise Salz
½Würfel frische Hefe (20g)
400-500ml Sojamilch
3EL Öl

Die Sojamilch lauwarm erhitzen und die Hefe darin auflösen. Ein paar Minuten beiseite stellen, bis die Hefe anfängt zu schäumen.
In der Zwischenzeit Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Milch und Öl dazugeben und alles mit einem Holzlöffel zu einem dickflüssigen geschmeidigen Teig verrühren. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und 30-60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Den Teig nochmal verrühren und ggfs. verdünnen oder andicken. Der Teig sollte etwas dicker wie Pfannkuchenteig sein, also zähflüssig vom Löffel tropfen.
Bei mittlerer Hitze mit wenig Öl in der Pfanne ausbraten und sofort servieren.

Tipp:

Lieber zu Beginn mit weniger Sojamilch beginnen und dann ggfs. nach dem Aufgehen nochmal welche zum Verdünnen hinzugeben.

15. Türchen: fertiger Glühwein von Landlust

Ich bin ein totaler Glühweinfan und kann keinen Weihnachtsmarkt besuchen ohne einen Glühwein zu trinken. Nun bin ich aber eher selten auf Weihnachtsmärkten und deshalb gibt's selten Glühwein für mich. Und nur für Glühwein dorthin zu fahren ist auch doof, vor allem wenn das vegane Essensangebot quasi nichtexistent ist. Außerdem kann man sich auf dem Weihnachtsmarkt leider nie komplett sicher sein, dass der benutzte Wein vegan sein, denn nicht alle Verkäufer können einem sagen, welchen Wein sie benutzt haben.


Als ich deshalb diesen fertigen Glühwein im Rewe entdeckte, musste er gleich mit. Normalerweise bin ich mit fertigem Glühwein eher unzufrieden, schmeckt mir oft zu künstlich oder zu stark gewürzt. Dennoch kann ich es nicht unterlassen immer wieder neue Produkte zu probieren und ich wurde bei diesem nicht enttäuscht.


Dieser Glühwein hat für mich wirklich wie vom Weihnachtsmarkt geschmeckt. Intensiv gewürzt, jedoch nicht zu aufdringlich und die einzelnen Gewürze waren meiner Meinung nach perfekt aufeinander abgewogen.

In der Flasche sind 0,75l (ergibt etwa 3 Tassen) und gekostet hat er 3,99€, also nur knapp mehr wie eine Tasse Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt hierzulande. Neben dem Bio-Siegel hat er auch das Vegan-Label.

14. Türchen: Frühstückssmoothie mit Erdnussbutter, Banane & Haferflocken

Frühstück gilt als die wichtigste Mahlzeit des Tages. Doofe Voraussetzung für schlechte Frühstücker wie mich. Ich habe sofort nach dem Aufstehen keinen Appetit, allerdings muss ich etwas essen, um nicht 2 Stunden später vor Hunger umzukippen.

Genau da kommen bei mir sättigende Smoothies ins Spiel. Denn sie machen mich nicht nur für ein paar Stunden satt, sondern, und das ist der für mich wichtigere Grund, sie sind auch für appetitlose Menschen wie mich gut zu essen (oder eher zu trinken).


Für 1 Portion:


250ml pflanzliche Vanillemilch
2-3EL Haferflocken
1TL Chia-Samen (optional)
1 gefrorene Banane
1TL Zimt
1TL Erdnussbutter
ein paar Eiswürfel (optional)

Die Milch mit den Haferflocken und Chia-Samen in den Mixbecher geben und ein paar Minuten einweichen lassen. Die anderen Zutaten hinzufügen und mixen bis ein sämiger Smoothie entsteht. Wer einen flüssigeren Smoothie bevorzugt, kann noch etwas Pflanzenmilch oder Wasser hinzugeben.

Dieser Smoothie lässt sich auch gut ein paar Stunden aufbewahren, allerdings dickt er noch etwas nach, also ggfs. mehr Flüssigkeit einplanen.

Geschmacklich lässt sich der Smoothie auch ganz leicht an den persönlichen Geschmack anpassen und abwandeln, z.B. mit anderem Obst, Nussbutter oder Gewürzen.

13. Türchen: Vanillekipferl

Vanillekipferl sind eine Sorte Kekse, die es bei mir jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit geben muss. Knusprig, aber immer noch schön mürbe, jeder mag sie - einfach perfekt. Und liegen auch viel schneller auf dem Blech als wenn man Ausstechkekse machen würde, was übrigens immer meine persönliche Geduldsprobe ist. Ich hasse Keksteig ausrollen, ausstechen, ausrollen, ausstechen... Ich mag Kekse die sich einfach formen lassen, und wenn man noch ein zweites Paar Hände hat, das einem hilft, geht es noch schneller.

Das Rezept stammt übrigens aus Vegan X-mas*, einem meiner Lieblingsbücher und vielleicht noch eine Geschenkidee für Weihnachten.


Für ca. 2 Backbleche:


200g Mehl
100g geschälte und gemahlene Mandeln
90g Zucker
½TL gemahlene Vanille
3EL pflanzliche Milch
140g vegane Butter
Puderzucker

In einer großen Schüssel Mehl, Mandeln, Zucker und Vanille mischen. Milch und Butter dazugeben und zügig unterkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 1-2 Stunden kalt stellen.
Den Teig portionsweise zu Kipferl formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Jedes Blech 10-12 Minuten backen. Die Vanillekipferl sind fertig, wenn der Teig sich gerade so goldgelb färbt. Die Kekse sofort vom Blech auf ein Kuchengitter legen und noch heiß mit Puderzucker bestreuen.

Theoretisch halten sich die Kipferl ein paar Wochen in einer Blech-Keksdose.
*Affiliate-Link

12. Türchen: Neu entdeckt: Schokoladen Meeresfrüchte

Die Schokoladen Meeresfrüchte (fruits de mer) von dem bekannten belgischen Hersteller kennt in Luxemburg jeder. Zarte Schokolade mit einer Trüffelcreme gefüllt. Besonders beliebt sind sie als kleines Mitbringsel oder Geschenk wenn man bspw. bei Bekannten eingeladen ist. Nur leider sind diese nicht vegan.

Vor ein paar Tagen war ich mit J. im Supermarkt Colruyt unterwegs und mittig in einem Regal entdeckten wir dort Meeresfrüchte von ihrer Eigenmarke, Vollmilch und Zartbitter. Und siehe da, die Zartbitter-Version ist vegan. Vor Ort haben wir beide sicherlich dreimal die Zutatenliste durchgelesen, weil wir es nicht glauben konnten. Und so landeten gleich ein paar Packungen in unserem Einkaufswagen und wir werden für die Feiertage sicherlich welche als Mitbringsel mitnehmen. ;)

Die Pralinen sehen nicht nur super aus, sie schmecken auch super. Vielleicht etwas herber wie das Original (welches ich schon seit Jahren nicht mehr hatte). Sie schmelzen aber genauso zart auf der Zunge und haben genau die richtige Süße für meinen Geschmack. Auch J. war sehr begeistert davon, wie man an dem Foto unschwer erkennen kann. :D


Eine Packung enthält 250g / 20 Stück und kostet 1,99€. Für mich ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis.

Nun hoffe ich nur, dass die Schoko-Meeresfrüchte nicht nur ein saisonales Produkt sind, sondern ins Standardsortiment aufgenommen werden. Oder zumindest jedes Jahr für Weihnachten wiederkommen.



11. Türchen: Gewinnt ein Weihnachtspäckchen

Heute ist mein Geburtstag und nicht nur ich soll tolle Geschenke bekommen, auch ihr habt heute die Chance ein Päckchen zu gewinnen. Dieses werde ich euch dann kurz vor Weihnachten zukommen lassen, so dass ihr den Inhalt hoffentlich über die Feiertage genießen könnt.

Manche Sachen habe ich bereits besorgt und sind auf dem Foto zu sehen, andere werden erst kurz vor dem Versand hinzukommen, es soll ja nichts verderben. ;)


Was wird im Päckchen drin sein?


  • ein schöner kleiner Weihnachtskarton, in dem auch nach Weihnachten z.B. Deko aufbewahrt werden kann
  • große Speculoos-Weihnachtsmänner
  • ein Glas mit Deckel im Weihnachtsmann-Design, welches sich z.B. gut für Smoothies eignet
  • Trüffel-Pralinen (bio & fair), original aus Frankreich
  • eine Überraschung aus meiner Küche

Wer darf mitmachen?


  • Mitmachen darf jeder, der über 18 Jahre alt ist und eine Postadresse in Luxemburg oder Deutschland hat.
  • Das Gewinnspiel läuft automatisch bis zum 15. Dezember um Mitternacht. Der Gewinner wird dann von mir per Mail benachrichtigt und hat 24 Stunden Zeit mir seine Adresse mitzuteilen. Sollte ich keine Antwort erhalten, wird neu ausgelost.
  • Um teilzunehmen, tragt ihr euch einfach in den Rafflecopter ein. Dort könnt ihr dann auch ein paar Zusatzlose bekommen.

Ich wünsche euch ganz viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

Hier noch mal kurz die Links um mir auf den sozialen Medien zu folgen:
Facebook
Instagram
Pinterest

Edit: mir ist aufgefallen, dass das Rafflecopter Widget in der mobilen Ansicht wie eine schlecht übersetzte Werbung aussieht "Geben sie das Werbegeschenk", wer draufklickt, kommt dann aber auf das normale Widget. ;)

10. Türchen: heiße Schokolade (mit richtiger Schokolade)

Ich trinke abends ganz gerne heiße Schokolade (resp. Kakao), insbesondere jetzt im Winter wenn es kalt ist. Dies sieht bei mir aber meist so aus: Tasse Milch in die Mikrowelle, fertigen Trinkkakao dazu (Caotina ist mein Favorit), fertig.

Bei dieser heißen Schokolade werden bei mir beim ersten Schluck Kindheitserinnerungen wach. Meine Oma und meine Großtante hatten im Winter die Gewohnheit abends heiße Schokolade zu trinken. Und bei meiner Oma gab es keinen fertigen Trinkkakao (sie bezeichnete solche Dinge gerne als "Dreck" :) ), sondern Zartbitterschokolade, welche auch nur zu diesem Zweck von ihr gekauft wurde. Nicht jeder von uns Enkeln mochte diese Version, denn wir waren die Generation, die mit Nesquik aufgewachsen ist. Mich konnte man aber immer dafür begeistern (lag vielleicht auch an der Extraportion Oma-Liebe).

Während heißer Kakao natürlich auch lecker ist, ist eine richtige heiße Schokolade eine ganz andere Kategorie und wer noch nie eine solche getrunken hat, sollte dies auf jeden Fall ganz schnell nachholen.


Pro Person:


250ml Sojamilch
25g Zartbitterschokolade
1-2EL Zucker
1 Prise Vanille
1 Prise Zimt

Die Milch in einem kleinen Topf erhitzen bis sie heiß ist, aber noch nicht kocht. Schokolade, Zucker und Gewürze dazugeben und umrühren bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Milch kurz aufkochen lassen und in einen Topf geben.

Wer mag, kann jetzt natürlich noch Sahne, Kakaopulver, Zimt o.ä. auf den Kakao geben, mir ist das für mich alleine zuviel Aufwand.

9. Türchen: Apfel-Walnuss-Muffins

Apfel & Zimt - für mich eine der besten Kombinationen überhaupt. Wird deshalb bei mir auch das ganze Jahr über gegessen, auch wenn die Kombi perfekt in den Winter passt. Und wenn dann noch die ganze Wohnung danach riecht (z.B. nachdem man diese Muffins gebacken hat), dann kann man auch schon mal Weihnachtsmusik anmachen und es sich mit einem Muffin und einer Tasse Tee auf dem Sofa gemütlich machen. ;)


Für 12 Muffins:


150g Vollkornmehl
100g Weißmehl
100g Zucker
2TL Backpulver
1TL Zimt
1 Prise Salz
1 Prise gem. Vanille
125g pflanzlicher Joghurt
125ml pflanzliche Milch
125ml Öl
1 großer Apfel, geschält und fein gewürfelt
50g Walnüsse, grob gehackt

Den Backofen auf 180°C Ober-&Unterhitze vorheizen und ein Muffinblech mit Papierformen auslegen (alternativ Silikonförmchen benutzen).
Die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen. Joghurt, Öl und Milch dazugeben und untermischen. Der Teig soll eine festere Konsistenz haben. Die Apfelstückchen und Walnüsse unterheben und auf die Muffinform verteilen.
25 Minuten backen (Zahnstochertest). Die Muffins ein paar Minuten in der Muffinform ausdampfen lassen, dann auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.
Nach Belieben mit Puderzucker oder Zuckerguss dekorieren oder einfach so essen.


Tipp:


Ich habe Vollkornmehl und etwas weniger Zucker verwendet, um sie etwas gesünder zu halten. Natürlich lassen sich die Muffins auch mit nur Weißmehl backen und richtige Süßmäuler können auch etwas mehr Zucker verwenden (ggfs. auch ein klein wenig mehr Milch hinzugeben).

8. Türchen: grüner Smoothie für grüne Smoothie-Anfänger

Wenn es um den Durchschnitts-Luxemburger geht, könnte man mich als großen grüner Smoothie-Fan bezeichnen. Während ich auch gerne grüne Smoothies trinke, so sind meine grünen Smoothies aber lange nicht so gesund oder "grün" wie bei manch anderem Blogger, denn ich liebe nun mal süße Smoothies. Und genau deshalb bin ich großer Spinatfan, denn es ist erstaunlich wie viel davon man in einen Smoothie mixen kann ohne etwas davon zu schmecken. Perfekt also um mehr Gemüse in seinen Alltag zu integrieren.

Die folgende Mischung ist mittlerweile einer meiner Standard-Smoothies, denn bis auf den frischen Spinat habe ich die anderen Zutaten immer im Haus. Und da sonst nur Obst drin ist und der Spinat nicht rausschmeckt, ist er super für grüne Smoothie-Anfänger geeignet. Wenn sie sich denn trauen, das komisch grüne Getränk zu probieren. Ich stelle nämlich oft fest, dass ich komisch angeschaut werden, wenn ich unterwegs grünen Smoothie trinke. Aber so langsam wird's besser.
Meine Nichte dachte übrigens bis vor kurzem, ich würde den Smoothie mit Lebensmittelfarbe grün färben. Wieso weiß ich nicht, denn sie hat mich den Smoothie schon mixen gesehen. :D


Für 1 Smoothie:


250ml Orangensaft
1TL Chia-Samen (optional)
2-3 Handvoll Spinat
1 gefrorene Banane
4-6 gefr. Erdbeeren
ein paar Eiswürfel (optional)

Alle Zutaten in der aufgelisteten Reihenfolge in den Hochleistungsmixer füllen und mixen bis ein cremiger Smoothie ensteht. Bei meinem Omniblend reicht dafür meist die 60 Sekunden Programmtaste.

Tipp:

Wer öfter grüne Smoothies trinken mag, sollte auf jeden Fall in einen Hochleistungsmixer investieren. Dies muss nicht unbedingt direkt der teure Vitamix sein. Wichtig ist nur, dass der Mixer genug Power hat um die Zellfasern des Grüns aufzuspalten, damit der Körper alle Vitalstoffe bestmöglich aufnehmen kann. Für die erste Begegnung mit grünen Smoothies reicht aber ein Haushaltsmixer absolut aus. Auch ich habe so begonnen. Weitere Infos dazu gibt es genügend im Web, z.B. hier.

7. Türchen: ultra-schokoladiger Tassenkuchen

Manchmal überkommt einen diese unfassbare Lust auf was Süßes, die am Besten von jetzt auch gleich gestillt werden möchte. Und meistens hat man gerade dann nichts im Haus, was einem zusagt oder schnell fertig ist.
In solchen Fällen greife ich oft auf Tassenkuchen aus der Mikrowelle zurück. Super schnell zubereitet erhält man die perfekte Portion und macht nur Tasse und Löffel schmutzig.
Ein Kuchen aus der Mikrowelle hat zwar eine leicht weichere Konsistenz wie ein Kuchen aus dem Ofen. Dafür ist er aber auch in unter 5 Minuten fertig und bleibt schön saftig.


Für 1 Tassenkuchen:


2EL Mehl
2EL Zucker
½EL Kakao
1EL Schokoladendrops
1 Prise Backpulver
1 Prise Salz
1EL Öl
3EL pflanzliche Milch

Die trockenen Zutaten in einer mikrowellenfesten Tasse oder Glas (mind. 250ml Fassungsvermögen) vermischen. Öl und Milch unterrühren.
Je nach Mikrowellenpower 40-60 Sekunden backen. Lieber etwas kürzer backen, kontrollieren und jeweils 10 Sekunden verlängern. Fertig ist er wenn er in der Mitte gerade noch etwas feucht glänzt, notfalls könnt ihr aber auch mit einem Zahnstocher testen ob er durch ist.

6. Türchen: die perfekten Pancakes

Pancakes sind doch das perfekte Sonntagsfrühstück, oder? So ein kleiner Berg fluffige Pancakes, Ahornsirup der von allen Seiten runterläuft, eventuell mit einem kleinen Stück veganer Butter obendrauf, ach ich krieg Hunger.

Obwohl Pancakes in vegan super einfach sind, höre ich ganz oft wie Pancakes denn ohne Eier möglich sind. Deshalb gibt es hier jetzt mein Basis-Rezept für Pancakes.


Für 12 Pancakes:


125g Mehl
1EL Zucker
1EL Speisestärke
1TL Backpulver
½TL Natron
1 Prise Salz
250ml Sojamilch
1EL Zitronensaft oder Apfelessig
2EL Öl

Die Sojamilch mit dem Zitronensaft in einer kleinen Schüssel verrühren und 5 Minuten beiseite stellen. Die Sojamilch gerinnt nun, also bitte nicht erschrecken, muss so sein.
Die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen. Die Sojamilchmischung und das Öl zur Trockenmischung geben und glatt rühren.
Portionsweise bei mittlerer Hitze ausbacken und servieren.

Tipps:


  • Die Pancakes gelingen am Besten mit Sojamilch, da nur diese mit dem Zitronensaft gerinnt.
  • Die Pancakes nicht zu heiß ausbacken, damit der Teig in der Pfanne kurz Zeit hat um aufzugehen. Nur so bekommt man perfekt fluffige Pancakes.
  • Die Trockenmischung lässt sich auch super in einem schönen Glas oder in einer Cellophantüte verschenken.

5. Türchen: Veranstaltungstipp: Lët'z go local's Weihnachtsmarkt

Hinter dem heutigen Türchen befindet sich ein Veranstaltungstipp für alle, die dieses Wochenende noch Zeit haben. Im Süden des Landes, genauer gesagt in Düdelingen im Pomhouse, findet heute und morgen die Weihnachtsedition des Lët'z go local Marktes statt, mit dem Wasserturm als tolle Kulisse.


Lët'z go local ist, wie der Name schon verrät, eine Initiative um lokale Hersteller zu fördern. Lokal einzukaufen fördert nicht nur die lokale Wirtschaft, es ist wohl auch eine der nachhaltigsten Wege um einzukaufen.


Ich war auf den letzten beiden Märkten von Lët'z go local und die Märkte haben es sehr gemütliches an sich, aber dennoch professionell.
Allgemein gibt es von Esswaren über Bierbrausets, Kleidung und Schmuck zu Büchern ganz viel zu bestaunen und es lässt sich sicherlich auch noch ein besonderes Weihnachtsgeschenk finden.

Empfehlen kann ich euch auf jeden Fall Nuxspreads wo es tolle Aufstriche auf Nussbasis zu probieren und kaufen gibt. Die meisten davon sind übrigens vegan (einfach Zutaten lesen oder fragen). Die anwesenden Food Trucks haben auch ganz oft neben Pommes was veganes (oder veganisierbares) im Programm. Es lohnt sich auf jeden Fall Ausschau zu halten, denn auch ich entdecke jedes Mal neue vegane Produkte.


Es werden auch dieses Mal verschiedene Workshops angeboten, die nicht nur für Kinder interessant sein könnten. Am Sonntag wird natürlich auch der Nikolaus da sein! :)

Weitere Infos findet ihr im Facebook-Event. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.