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Nachgemacht: Nudeln mit Blumenkohl-Alfredo-Soße

Ihr kennt doch sicherlich alle den tollen Blog ohsheglows.com von Angela. Nicht nur, dass ihr Blog super sympathisch ist, ihre Rezepte sind auch immer toll und bei ihren Fotos möchte ich regelmäßig meinen Bildschirm absabbern. ;) Und so kommt es, dass ich mir ganz oft Lesezeichen zu ihren Rezepten setze, diese jedoch nicht immer nachkoche. Genau so geht es mir übrigens mit den Rezepten in ihrem tollen Kochbuch. ;)

In den letzten Monaten schien es so ein Trend auf amerikanischen Blogs zu sein, Blumenkohl in einer cremigen Soße zu verstecken und so die Soße gesünder zu machen und gleichzeitig die Leute dazu animieren mehr Gemüse zu essen. Blumenkohl ist ja irgendwie so ein Gemüse, das die Leute spaltet, entweder man mag ihn oder man hasst ihn (ähnlich wie Spinat, Rosenkohl, usw. :D ). Ich persönlich mag ihn zwar, aber auch ich muss zugeben, dass er gekocht recht langweilig schmeckt. Deshalb habe ich dieses Rezept ausprobiert, und ich muss sagen, ich bin begeistert. :)

Pasta mit Blumenkohl-Alfredo-Soße

Für die Soße braucht ihr:

1 Blumenkohl (in Röschen schneiden)
2 Zehen Knoblauch
120-150ml pflanzliche Milch
ca. 3 EL Hefeflocken (je nachdem, wie sehr man deren Geschmack mag)
1EL Zitronensaft
1/2TL granulierte Zwiebeln
1/4-1/2TL granulierter Knoblauch
Salz & Pfeffer
Petersilie (optional)
250g Nudeln

Den Blumenkohl etwa 5-7 Min. gar kochen und abschütten.
Ein wenig Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch dazupressen. Auf mittlerer Hitze für ein paar Minuten anbraten bis er gegart ist, jedoch nicht gebräunt.
Den Knoblauch, den Blumenkohl und die restlichen Zutaten in einen Mixer geben und pürieren bis eine cremige Soße entsteht. Mit meinem Omniblend wird die Soße schön cremig, mit einem schwächeren Mixer bleibt sie eventuell etwas stückig, aber das wird den Geschmack sicher nicht beeinträchtigen!
Währenddessen die Nudeln kochen und abgießen. Die Nudeln & die Soße in einem Topf vermischen und auf einem Teller mit etwas Petersilie anrichten.

Ich hatte noch ein paar Champignons dazu gebraten, hat zwar geschmeckt aber ich war von der Kombination nicht ganz so angetan. Das nächste Mal werde ich wohl Brokkoli dazu machen.

Diese Soße würde ich auf jeden Fall auch Menschen vorsetzen, die Blumenkohl eigentlich gar nicht mögen, denn wenn man es nicht weiß, schmeckt man den Blumenkohl in der Soße gar nicht raus (sogar wenn man es weiß, schmeckt man ihn fast gar nicht raus). Und so untergeschmuggeltes Gemüse kann doch manchmal auch ganz praktisch sein. ;)

Das Original-Rezept auf Englisch findet ihr übrigens hier.

Nachgemacht: Himbeer Tiramisu Cupcakes

Seit Ewigkeiten hatte ich dieses Rezept in meinen Lesezeichen, bin aber dennoch nie dazu gekommen diese nachzubacken. Letzte Woche hatte nun meine Schwester Geburtstag, so dass ich natürlich etwas backen musste. Da sie meine Cupcakes immer liebt, ihr Lieblingsdessert aber eigentlich Tiramisu ist, boten sich diese Cupcakes regelrecht an.

Das Original-Rezept findet ihr hier. Ich habe das Topping allerdings etwas abgewandelt.

Obwohl es im Rezept nicht danach ausschaut, sind diese Cupcakes recht schnell gemacht. In meinem Fall habe ich abends die Cupcakes und die Himbeersoße vorbereitet. Morgens habe ich dann die Amaretto-Mischungen und das Topping vorbereitet und die Cupcakes zusammengesetzt.

Himbeer-Tiramisu-Cupcakes
Für 12 Himbeer-Tiramisu-Cupcakes:

Für den Teig:

180g Mehl
200g Zucker (wer es nicht so süß mag, nimmt weniger)
1TL Natron
1 Prise Salz
180ml Pflanzenmilch
120ml Öl
2TL Vanilleextrakt
2EL Apfelessig

In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Natron und Salz vermischen. In einer separaten Schüssel Pflanzenmilch, Öl, Vanille und Essig vermischen. Unter die Mehlmischung geben und mit dem Schneebesen kurz vermischen bis die Zutaten geradeso homogen sind. Nicht zu viel rühren, sonst wird der Teig zäh.
Auf 12 Muffinförmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C 16-18 Minuten backen (Zahnstochertest machen!).

Für die Himbeersoße:

150g Himbeeren (frisch oder TK)
100-150g Agavendicksaft oder Zucker (abhängig von der gewünschten Süße)
1TL Vanilleextrakt
1TL Zitronensaft
1 Prise Zimt
1 Prise Salz

Die Himbeeren mit dem Agavendicksaft in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Wenn die Himbeeren anfangen zu zerfallen, auf niedrige Hitze runterdrehen und die Himbeeren kochen lassen bis ein Soße entsteht. Dies dauert etwa 5 Minuten (ich habe zwischendurch immer wieder umgerührt und die Himbeeren leicht zerdrückt). Von der Hitze nehmen, die übrigen Zutaten unterrühren, abschmecken und ggfs. nachsüßen und im Kühlschrank abkühlen lassen.

Für das Frosting:

1 Packung aufschlagbare Sahne (250g)
1 Packung Sahnesteif
Puderzucker
1-2EL löslicher Kaffee
2EL Amaretto
2EL Wasser
1TL Vanilleextrakt

Die Sahne mit dem Sahnesteif aufschlagen. Kurz vor dem Steifwerden der Sahne die gewünschte Menge Puderzucker unterrühren, ich hatte etwa 50g, dies hängt allerdings stark von der Sahne ab (die Alpro die ich verwende ist relativ unsüß).
Den Kaffee mit dem Amaretto, dem Wasser und der Vanille verrühren bis sich der Kaffee aufgelöst hat und unter die steife Sahne geben.

Zum Tränken der Cupcakes:

80ml Amaretto
1EL löslicher Kaffee

Vermischen bis sich der Kaffee ausfgelöst hat.

zusätzlich:

12 Himbeeren als Deko
geraspelte Schokolade


Zubereitung:

Die komplett ausgekühlten Cupcakes mit einem Teelöffel etwas aushöhlen. Das Ausgehöhlte darf vom Bäcker vernascht werden. ;)

Jeden Cupcake mit etwa 1TL der Amarettomischung tränken, dann das Loch mit etwa 1TL der Himbeersoße füllen. Auf jeden Cupcake 1EL geraspelte Schokolade geben. Das Frosting auf die Cupcakes spritzen und mit geraspelter Schokolade und den Himbeeren dekorieren.

Himbeer-Tiramisu-Cupcake

Das Rezept ist sicherlich nicht kalorienarm, allerdings macht man diese ja auch nicht jeden Tag. Die Kombination Himbeere-Tiramisugeschmack ist jedoch eine geniale Kombi und ich werde diese Cupcakes noch mal backen. Auch habe ich mich für ein Sahnetopping statt dem Buttercreme-Topping entschieden, da es so weniger Zucker braucht und es viel leichter schmeckt. Das typisch übersüße amerikanische Topping ist mir meistens zusätzlich zum süßen Cupcake einfach zuviel.
Es fand sie so auch jede(r) superlecker, sogar die die eigentlich keinen Kaffee mögen. ;)

die Dani

Nachgemacht: Malzbier-Cupcakes für "Buergsonndeg"

Gestern war in Luxemburg "Buergsonndeg" (Burgsonntag). Dieser findet immer am ersten Sonntag nach Fasching statt und es ist eine Tradition die den Winter verabschiedet, denn eigentlich sollen dabei die bösen Wintergeister verjagt werden. Samstags werden in den Dörfern Material gesammelt (meist von der Feuerwehr oder der Dorfjugend) und sonntags wird dann die Burg in Form eines Kreuzes aufgerichtet, der Tag mit Essen & Trinken zusammen verbracht und bei Einbruch der Dunkelheit angezündet.

In Luxemburg beschränkt sich die Tradition für den Normale mittlerweile darauf, abends mit Freunden zur Burg zu gehen und dort zu essen und zu trinken. In der Eifel, wo ich bereits das zweite Mal mit J. bei meiner Schwester dabei war, trifft sich jedoch fast das ganze Dorf, bastelt das Kreuz und richtet es auf, verbringt den Nachmittag zusammen mit essen und trinken, fängt abends die Burg an und danach geht's weiter mit essen und trinken. Da versteht man dann auch, dass die Leute sich Montags meist Urlaub nehmen. ;) Während die Burg normalerweise in Schnee und Matsch stattfindet, war es dieses Jahr interessant das Ganze bei Sonnenschein und gefühlten 20° zu haben. :)

So sieht die Burg dann angezündet aus:



In der Eifel ist es auch Tradition, dass die Kinder am Samstag durchs Dorf ziehen und von den Einwohnern Eier & Speck sammeln. Diese werden dann Sonntags zu Omeletts fürs Dorf verarbeitet. Dazu gibt es dann meist noch Pizzabrötchen, Chips u.ä.
J. und ich kümmern uns deshalb einfach immer um unser Essen und ich steuer meist noch einen Nachtisch bei, dieses Jahr Malzbier-Cupcakes. Die meisten wissen, dass wir und damit die Cupcakes vegan sind, sie haben jedoch schon gelernt, dass meine veganen Backsachen lecker sind. ;) Und so waren auch die Cupcakes gestern schnell gegessen und für lecker befunden. 

Malzbier-Cupcakes

Das Rezept dafür habe ich von der Kalinka, die auf ihrem Blog lauter so tolle Sachen zaubert. Auf jeden Fall eine ganz klare Backempfehlung!

die Dani