Posts mit dem Label Geschenkidee werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Geschenkidee werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

23. Türchen: Apfel-Erdnussbutter-Hundekekse

Heute gibt es hier ein Rezept der etwas anderen Art, nämlich eins für Hundekekse. Ich selber habe keinen Hund, meine Schwester hat jedoch eine ganz liebe Hundedame. Und für die backe ich dann auch manchmal vegane Hundekekse, und auch dieses Jahr wird sie für Weihnachten ein Tütchen erhalten. Diese Hundekekse sind schnell gemacht und haben nur 4 Zutaten. Vielleicht also ein Last-Minute-Geschenk für euren Hund? :)


Für 1 Blech:


1 Apfel
30g feine Haferflocken
50g Erdnussbutter (ohne Zucker)
50-60g Vollkornmehl

Den Apfel schälen, entkernen und zu Brei reiben. Die anderen Zutaten unterrühren und zu einem festen Teig kneten. Auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit einem Ausstecher ausstechen oder einfach in Stücke schneiden (geht mit einem Pizzaroller ganz fix).

Auf ein Backblech legen und bei 180°C 10 Minuten backen. Die Kekse umdrehen und weitere 10 Minuten backen. Den Backofen ausschalten und die Kekse im Backofen ein paar Stunden oder über Nacht komplett austrocknen lassen. 

Luftdicht verpackt sind sie so ein paar Wochen haltbar. Sollten die Kekse nicht komplett trocken sein, im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb einer Woche verfüttern.

19. Türchen: gebrannte Mandeln

Gebrannte Nüsse, typischerweise Mandeln, gehören für mich genauso zum Weihnachtsmarkt wie Glühwein. Ich gehe an jedem Stand vorbei, denke mir zuerst "oh wie lecker!" und dann meistens "oh wie teuer!". Mittlerweile ist es mir wirklich zu schade 5-6€ für so ein Mini-Tütchen gebrannte Nüsse zu zahlen und so gab es sie in den letzten Jahren eher selten. Jetzt wo ich jedoch weiß, wie einfach sie selber zu machen sind, werde ich sie öfter machen und auch verschenken, denn die machen sich doch super in dem Tütchen oder?



Für 2 kleine Tütchen:


200g Mandeln
200g Zucker
100ml Wasser
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Zimt

Alles bis auf die Mandeln in einem kleinen Topf auf mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Die Mandeln dazugeben und unter Rühren weiterkochen. Die Zuckermischung wird zuerst dickflüssig, dann trocken und dann wieder in Richtung flüssig, genau jetzt wird es zu Karamell. Immer weiterrühren, bis alle Mandeln vom Karamell umhüllt sind und glänzen. Die Mandeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und mit 2 Gabeln auseinander verteilen. Auskühlen lassen und verpacken.

6. Türchen: die perfekten Pancakes

Pancakes sind doch das perfekte Sonntagsfrühstück, oder? So ein kleiner Berg fluffige Pancakes, Ahornsirup der von allen Seiten runterläuft, eventuell mit einem kleinen Stück veganer Butter obendrauf, ach ich krieg Hunger.

Obwohl Pancakes in vegan super einfach sind, höre ich ganz oft wie Pancakes denn ohne Eier möglich sind. Deshalb gibt es hier jetzt mein Basis-Rezept für Pancakes.


Für 12 Pancakes:


125g Mehl
1EL Zucker
1EL Speisestärke
1TL Backpulver
½TL Natron
1 Prise Salz
250ml Sojamilch
1EL Zitronensaft oder Apfelessig
2EL Öl

Die Sojamilch mit dem Zitronensaft in einer kleinen Schüssel verrühren und 5 Minuten beiseite stellen. Die Sojamilch gerinnt nun, also bitte nicht erschrecken, muss so sein.
Die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen. Die Sojamilchmischung und das Öl zur Trockenmischung geben und glatt rühren.
Portionsweise bei mittlerer Hitze ausbacken und servieren.

Tipps:


  • Die Pancakes gelingen am Besten mit Sojamilch, da nur diese mit dem Zitronensaft gerinnt.
  • Die Pancakes nicht zu heiß ausbacken, damit der Teig in der Pfanne kurz Zeit hat um aufzugehen. Nur so bekommt man perfekt fluffige Pancakes.
  • Die Trockenmischung lässt sich auch super in einem schönen Glas oder in einer Cellophantüte verschenken.

Holunderblütensirup selbstgemacht - nicht nur für Hugo-Fans!

Als ich letztens bei meinen Schwiegereltern zu Besuch war, fiel mir auf, dass sie einen Holunderstrauch im Garten stehen hatten. Also pflückte ich (ok, eigentlich J.) ein paar Holunderblütendolden und entschied spontan abends Holdunderblütensirup zu kochen. Hatte ich noch nie gemacht und eigentlich bin ich selber auch kein großer Fan davon. Meine Schwester jedoch ist ein Riesenfan vom Hugo-Cocktail und da Ende der Woche ihr Geburtstag ansteht, war es ganz passend.
(Das improvisierte Label bitte ignorieren, das ist das Resultat wenn die Druckerpatrone leer ist. ;) )


Für etwa 1,5l Holunderblütensirup braucht ihr:


10-15 Holunderblütendolden
1l Wasser
1kg Zucker
1 Päckchen Zitronensäure
2 unbehandelte Zitronen

Außerdem:
1 großen Topf oder Schüssel mit Deckel
1 Nussmilchbeutel/Mulltuch o.ä.

Die Blüten vorsichtig schütteln um eventuelle Mitbewohner zu entfernen. (Ich habe sie vorsichtshalber auch extra mit dem Auge untersucht.) Wer mag, kann sie ganz vorsichtig in (nicht fließendem) Wasser waschen, jedoch geht dadurch Blütenstaub und damit Geschmack verloren.
Den Zucker mit dem Wasser aufkochen lassen und kurz abkühlen lassen.
Die Zitronen in Scheiben schneiden und mit der Zitronensäure und den Blüten in einen großen Topf oder Schüssel mit Deckel geben. Den Sirup dazugießen und die Mischung abgedeckt und kühl 2-3 Tage ziehen lassen.
Nach 2 Tagen die Mischung durch einen Nussmilchbeutel o.ä. abgießen bis ein klarer Sirup übrig bleibt. Diesen wieder in den Topf zurückgießen und aufkochen. Den Sirup sofort in ausgekochte Flaschen füllen.

In luftdichten Flaschen hält sich der Sirup locker ein Jahr. Geöffnet im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb ein paar Wochen aufbrauchen.
Den Sirup kann man einfach mit (Sprudel)Wasser verdünnen (1:5 Verhältnis) oder natürlich auch im Hugo-Cocktail verwenden. Was ich weiteres damit anstelle, zeige ich euch in paar Tagen.
2x Hugo - vorne normal, hinten alkoholfrei

Rhabarber-Bananen-Marmelade

Ich liebe diese Zeit im Moment sehr. Der Rhabarber und die Erdbeeren sind reif, seit kurzem auch die Wassermelonen und Nektarinen/Pfirsiche und es lassen sich auch die ersten Kirschen blicken. Wie man auch nach der Saison vom Obst profitieren kann, wusste schon die Oma: einkochen. Und so gab es bei uns zuhause neben der bekannten Rhabarber-Erdbeer-Marmelade auch diese Kombination: Rhabarber-Banane.

 

Für 4 Gläser à 250ml: 

700g Rhabarber (nach dem Schälen und Schneiden abgewogen)
3 Bananen
500g Gelierzucker 2:1
Saft einer Zitrone

Alles zusammen in einem großem Topf mischen und ca. 1 Stunde zugedeckt stehen lassen.
Unter Rühren aufkochen und etwa 10-15 Minuten köcheln lassen, bis der Rhabarber gar ist. Mit einem Stabmixer kurz durchmixen. Wie lange man mixt, hängt davon ab, ob man Stückchen in der Marmelade mag oder nicht. Die Marmelade kochend in Gläser füllen, diese 5 Minuten über Kopf stehen lassen, danach normal abkühlen lassen.

Bei mir kommt auf dem Brot auch manchmal noch Zimt drauf, die darf ich jedoch nicht in die Marmalade machen, da J. sonst keine isst. Aber für alle Zimtliebhaber: unbedingt ausprobieren! ;)

Und wenn ich so wie hier ganz oft Rhabarber schreiben muss, muss ich immer an dieses Video denken. :D

Bratapfel-Marmelade

Ich bin ja das ganze Jahr über Riesen-Fan der Kombination Apfel & Zimt, für mich einfach eine der besten Geschmackskombinationen überhaupt. Jetzt im Winter ist sie aber besonders beliebt, nicht nur bei mir. Und so ein Glas selbstgemachte Marmelade eignet sich schön verpackt auch super als kleines Mitbringsel/Geschenk. :)

Früher habe ich mir oft diese fertigen Bratapfel-Marmeladen gekauft, seit ich vegan lebe aber nicht mehr. Die meisten die ich gesehen habe, enthalten irgendwelche Milchbestandteile. Wieso hab ich noch nicht verstanden, in die normale Marmelade gehört ja auch keine Milch... Wie dem auch sei, dass es ohne geht, kann ich ja jetzt beweisen. ;)

Bratapfel-Marmelade

In meine Bratapfel-Marmelade kommt:

  • ca. 1kg Äpfel (nach dem Schälen/Würfeln abwiegen)
  • 500g Gelierzucker 2:1
  • 100g Marzipan
  • 150g Rosinen
  • 100g gestiftelte Mandeln
  • 1/2 Päckchen Zitronensäure
  • Zimt
  • ca. 40ml Amaretto (nach Belieben)

Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden.
Die Hälfte der Äpfel in eine Auflaufform (oder andere backfeste Form geben) und bei 180° im Backofen backen bis sie eine schöne Bräune angenommen haben. Dadurch bekommen sie den Bratapfel-Geschmack und es wird nicht nur Apfelmus.
Die andere Hälfte der Äpfel mit etwa einer halben Tasse Wasser, dem Gelierzucker, der Zitronensäure und den Rosinen in einen hohen Topf geben und ziehen lassen bis die Äpfel im Backofen fertig sind. Die Masse zum Kochen bringen (auf Spritzer achten - heiß!).
Die gebackenen Äpfel mit dem Marzipan mit einem Stabmixer oder Blender mixen und ebenfalls in den Topf geben.
Nun das Ganze unter ständigem Rühren etwa 5 Minuten aufkochen. Auch hier wieder auf die Spritzer achten.
Mit Zimt und Amaretto abschmecken und in die vorbereiteten Gläser füllen.

5 Gläser leckere Bratapfel-Marmelade

Diese Menge hat bei mir 4 große (ca. 400ml) und 1 mittleres (250g) Glas ergeben. Das Glas rechts mit dem roten Deckel ist kein Twist-Off Glas und hat dadurch auch keinen Vakuum. Macht aber nichts, da dieses Glas sofort gegessen wird. :)



Zum Einkochen:
Ich benutze dafür ganz normale Twist-Off Gläser (meist sogar irgendwelche recycelten Gläser von gekauften Marmeladen, Saucen,... bei denen der Deckel nicht aufgehebelt werden musste!). Diese werden normal in der Spülmaschine gespült und vor Gebrauch noch einmal in kochendes Wasser gelegt, ebenso die Deckel. Direkt vor dem Einfüllen nehme ich sie dann einzeln aus dem Wasser. Dadurch, dass sie nun heiß sind, können sie mit kochender Flüssigkeit aufgefüllt werden ohne dass sie riskieren zu platzen. Ich fülle die Gläser bis 1-2cm unter den Rand, schraube den Deckel fest zu und stelle das Glas für 5 Minuten auf den Deckel. Danach drehe ich die wieder richtig und meist hat sich jetzt bereits das Vakuum entwickelt, d.h. die Deckel knacken nicht mehr beim Draufdrücken. Dann über Nacht in Ruhe auskühlen lassen.

Einwecken (also mit Gummis und im Wasserbad auskochen) ist bei Marmelade nicht nötig, da sie kochend in die Gläser eingefüllt wird. Bei bestehendem Vakuum halten sich die Marmeladen kühl und dunkel gelagert zumindest theoretisch mindestens 1 Jahr. ;)

Hiermit verabschiede ich mich dann aus diesem Jahr und wünsche euch einen guten Rutsch!

die Dani