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Vegan Wednesday #108

Irgendwie schaffe ich es einfach nicht, jeden Mittwoch mein Essen zu fotografieren und zu bloggen. Aber besser von Zeit zu Zeit als gar nicht. :D Deshalb gibt es heute wieder einen Einblick in mein Alltagsessen.
Worum es beim Vegan Wednesday geht, erfährt man hier. Diese Woche sammelt Regina hier.
Diese Woche habe ich mir vorgenommen, jeden Morgen einen grünen Smoothie zu trinken. Mein tolles Buch 365 Vegan Smoothies bietet tolle Ideen/Rezepte, so dass ich diese Woche bereits 3 verschiedene grüne Smoothies hatte. ;) 
So gab es am Montag den "363 sweet carrot and greens" aus Spinat, Karottensaft, Orangensaft und Mango, der mir leider nicht so gut geschmeckt hat, aber dennoch hab ich ihn brav leer getrunken. Gestern gab es dann den "30 kale sunshine refresh". Wie bei den meisten grünen Smoothies habe ich auch hier den Grünkohl durch Spinat ersetzt, zusätzlich kamen noch Sojamilch, Orangensaft, Mango, Banane und Chiasamen rein. 
Und heute gab es den "14 bananas for almonds and greens" aus Hafermilch (im Rezept Mandelmilch), Mandelmus, Orangensaft, Spinat, Banane und etwas Wasser.
Diese beiden waren wieder sehr lecker. :)

Zum Mittagessen gab es heute nur "ganz langweilig" ein Sandwich, in diesem Fall Baguette mit Wilmersburger Würzig und allerlei Gemüse.

Zum Abendessen gab es dann zum xten Mal die Hurry Up Alfredo aus Vegan Yum Yum, das Rezept dazu findet sich auch auf Lauren's Blog. Anstatt wie sonst mit gedämpftem Brokkoli gab es heute frischen Spinat dazu, auch sehr lecker. :)
Hurry Up Alfredo mit Pasta und Spinat
So sah also mein Tag essenstechnisch aus. :)
die Dani

Privater Jahrestag gefeiert - 3x KoBuCha: Portobello Salad with Spicy Mustard Dressing, Gnocchi with Thyme Vinaigrette and Lemon Cashew Cream, Schokomousse-Torte

Gestern habe ich den 7. Jahrestag mit meinem Freund gefeiert. Wie jedes Mal in den letzten Jahren gab es 3-Gänge-Menü, zum zweiten Mal jetzt komplett vegan.

Als Vorspeise gab es den Portobello Salad with Spicy Mustard Dressing aus Veganomicon.
Da es hier eigentlich fast nie Portobellos zu kaufen gibt, hab ich den Salat mit normalen braunen Champignons gemacht (ist eh das Gleiche).
Das Dressing war sehr lecker, eine gute Mischung aus spicy und süss. Die Champignons waren ebenfalls sehr lecker. Obwohl sie 20 Minuten in der Marinade liegen und dann im Ganzen nochmal 40 Minuten gebacken werden, waren sie nicht matschig wie ich das eigentlich erwartet hatte. Sie hatten die Flüssigkeit zwar teilweise eingesaugt, dennoch hatten sie noch schön Biss. Ich kann mir die Champignons mit der Marinade auch gut auf Alufolie auf dem Grill vorstellen. Den Salat gab es leider ohne Avocado, da gleich die beiden die ich da hatte schon überreif waren.

Portobello Salad with Spicy Mustard Dressing


Als Hauptspeise gab es Gnocchi with Thyme Vinaigrette and Lemon Cashew Cream aus Vegan Yum Yum.
Da ich im Supermarkt keinen Thymian gefunden hatte, wurde er durch Rosmarin ersetzt. Dies war aber auch sehr lecker. Selbstgemachte Gnocchi schmecken eh immer 1000mal besser als gekaufte. Lauren Ulm kocht die Kartoffeln hierfür allerdings nicht im Wasser sondern im Backofen. Dadurch dauert das Garen einen Ticken länger, jedoch sind die Kartoffeln dann an sich danach etwas trockener, wodurch man wohl weniger Mehl brauchen soll. Ich hab weder bei der Konsistenz noch beim Geschmack einen Unterschied zu der üblichen Zubereitung gemerkt.
Die Rosmarin-Vinaigrette war lecker, teilweise jedoch etwas dominant. Die Lemon Cashew Cream hat nicht nach Zitrone geschmeckt, hat den Geschmack der Vinaigrette jedoch abgerundet. Es war jedoch viel zu viel der Creme übrig, ein Drittel bis die Hälfte der Menge hätte auch gut gereicht.

Gnocchi with Thyme (/Rosemary) Vinaigrette and Lemon Cashew Cream


Als Nachtisch gab es dann Schokolade, was auch sonst! ;) Die Schokomousse-Torte stammt aus Meine vegane Küche.
Der Mürbeteig und die Schokocreme werden gemeinsam gebacken, dann kommt nach einem kurzen Auskühlen die Schokomousse drauf und das ganze wird dann mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchgekühlt, sodass alles fest wird.
Mir hat das Ganze etwas zu herb geschmeckt, insbesondere die Schokocreme in der Mitte. Keine Ahnung ob es daran lag, dass ich statt Vanille-Puddingpulver nur Stärke genommen hatte (da kein Puddingpulver mehr da), oder ob ich es einfach süßer mag als im Rezept gedacht. Zudem war die Creme etwas gummiartig, was aber denke ich am Agar Agar lag, wo ne Prise zuviel in die Creme geflogen war.
Auf alle Fälle ist die Torte gut geeignet für einen besonderen Anlass, da sie nicht so lange Zeit zum Vorbereiten braucht und der (optische) Eindruck dennoch toll ist.
Schokomousse-Torte

Wie ihr seht, hatten wir ordentlich was zu essen, und nicht nur Pfützendreck und Wasser. ;)

die Dani

KoBuCha: Picnic Sandwich

Heute gab es das Picnic Sandwich aus Vegan Yum Yum.

Picnic Sandwich


Das Sandwich war so lecker und gleichzeitig doch so simpel, dass ich meine "Regel" breche und das Rezept (aus dem Gedächtnis) veröffentliche.

Picnic Sandwich:

1/2 cup Pinienkerne
1/3 cup getrocknete in Öl eingelegte Tomaten

Im Mixer oder mit dem Pürierstab pürieren. (ggf. etwas Olivenöl beifügen falls das von den Tomaten nicht reicht)

Zucchini, längs in ca. 4mm dicke Scheiben/Rechtecke schneiden
gegrillte Paprika, frisch gegrillt oder in Wasser eingelegt (nicht in Öl, das wird zu ölig)
Babyspinat
Baguette
Olivenöl
getr. italienische Kräuter

Für die Zucchini den Boden einer Pfanne knapp mit Öl bedecken und sehr heiß werden lassen. 1/2 Tl. ital. Kräuter ins Öl schmeißen (es sollte zischeln). Die Zucchinischeiben hineinlegen und mit einem Pfannenwender o.ä. drauf drücken, so dass die Zucchini auf beiden Seiten schön bräunt ohne zu durch zu werden. In der Pfanne salzen und pfeffern.

Das Baguette auf beiden Seiten mit dem Pinienkerne-Tomaten-Mix bestreichen. Die eine Seite mit Babyspinat, Paprika und Zucchini belegen und mit der anderen Hälfte zuklappen und zusammendrücken.

Am besten sofort servieren, schmeckt jedoch nach ein paar Stunden durchziehen immer noch lecker. Hab beides probiert, das frisch servierte war mMn einen Ticken besser. Ich werde es jedoch bestimmt mal im Sommer mit auf ein Picknick nehmen. :)

Guten Appetit.

die Dani

Valentinstag & KoBuCha: Caesar Salad & Crostini mit Thunfisch-Topping, Ragoût fin mit Herz-Pommes und Schoko-Cupcake

Heute war also wieder der kommerzielle Tag der Liebe. Obwohl ich die Kommerzialisierung dieses Tages sehr schlimm finde, finde ich dennoch nichts schlimmes daran an diesem Tag seinem Schatz etwas Liebes zu geben, solange man es eben nicht nur an diesem Tag tut.

Bei uns gab es deshalb dieses Jahr auch nur Kleinigkeiten, jeder bekam eine liebe Karte und eine Kleinigkeit (z.B. ein Schlüsselanhänger oder ein Schneidebrettchen "Ich schwöre bei dieser Möhre, dass ich dir gehöre). Mein Schatz, der diese Woche Nachtschicht hat, war heute Morgen aber sogar extra aufgeblieben bis die Läden offen waren um mir ein paar Rosen zu kaufen, eine sehr süße Überraschung beim Aufwachen. :)

Ich mag an diesem Tag auch immer extra für meinen Schatz zu kochen, also mit Vorspeise und Nachtisch, und alles extra schön angerichtet und so. Ich koche ja sonst auch gerne für ihn.

Deshalb hab ich mir auch dieses Jahr überlegt was ich, in Verbindung mit der Kochbuch-Challenge, kochen könnte. Herausgekommen ist was Leckeres.


Vorspeise: Caesar Salad aus Vegan Yum Yum und Crostini mit Thunfisch-Topping aus Vegan kochen für alle


Caesar Salad & Crostini mit Thunfisch-Topping

Der Salat war sehr lecker, das Dressing vielleicht etwas zu stark gewürzt. Vom Geschmack hat es mich an die Hurry Up Alfredo Sauce erinnert, nur eben kalt. Werde ich aber noch mal "kochen". Die Crostini haben auch sehr echt nach Fisch geschmeckt, wenn auch eher nach Fisch aus der Konservendose in Tomatensauce wie Thunfisch. Verwendet wurde der Veggie Tuna von Vantastic Foods. Da ich früher auch mal Fisch aus Dosen mochte, hat es mir geschmeckt. Meinem Freund, kein Fischfreund, jedoch nicht so. Man sollte sich beim Kauf des Veggie Tuna also bewusst sein, dass er sehr echt und auch sehr intensiv schmeckt.


Hauptspeise: Ragoût fin aus Vegan kochen für alle und Herz-Pommes

Ragoût fin und Herz-Pommes

Das Ragoût fin stammt aus Vegan kochen für alle. Dieses Rezept war echt ein Reinfall. TVP (Trockensoja) ist ein spezieller Fall und muss gut zubereitet sein damit es uns schmeckt. Hier war dies definitiv nicht so. Das Soja hat nur nach Soja geschmeckt, es hat überhaupt sonst keinen Geschmack angenommen und war auch noch sehr schwammig, was kein gutes Mundgefühl gibt. Die Soße an sich war auch eher fad. Dafür dass es doch recht lange braucht und ich sonst Björns Rezepte mit TVP mag, war ich sehr enttäuscht. Dieses Rezept werde ich also wohl nicht noch mal kochen.

Die Herz-Pommes hingegen waren ein Volltreffer. Pommes, insbesondere selbstgemachte, schmecken ja immer, und wenn sie dann noch in so einer süßen Form daher kommen können sie dem Schatz nur super schmecken. :)


Nachspeise: Schoko-Cupcake mit Karamell-Topping, Himbeeren und Trüffel (Muffin Rezept aus Vegan Cupcakes Take Over The World)

Schoko-Cupcake, Trüffel und Himbeeren

Dieser Cupcake ist mein Basis Cupcake den ich fast immer mache, da er so lecker ist, immer gelingt und auch sehr gut variiert werden kann. Das Rezept heißt Chocolate and Vanilla Marble Cupcake, je nach Cupcake lasse ich den Teig entweder ganz Vanille, ganz Schoko oder eben beides.
Das Topping ist aufschlagbare Sahne von Alpro mit einem Schuss Karamell-Sirup und etwas Puderzucker.
Die Trüffel gibt es im Bioladen zu kaufen, "Truffettes de France" *klick*.


Alles in allem war das Essen lecker, wir sind mehr als satt geworden, mein Schatz war glücklich und dann bin ich es auch :)

die Dani

KoBuCha: Hurry Up Alfredo

Klassische Alfredo Sauce besteht größtenteils aus Butter und Parmesan, beides sehr unvegan.
In Vegan Yum Yum findet sich eine Alfredo Sauce, bei der die Zutaten nur in den Blender geschmissen werden (oder in meinem Fall mit dem Stabmixer püriert) und die Sauce mit den Nudeln erhitzt wird, daher Hurry Up.

Ich stehe Saucen mit Hefeflocken als Zutat, insbesondere bei amerikanischen Rezepten, immer sehr zweifelhaft gegenüber, da diese meiner Erfahrung nach meist sehr intensiv nach diesen schmecken, was mir (und auch meinem Freund) dann einfach nicht schmeckt. Bei dieser Sauce hatte ich jedoch so oft gelesen, dass sie so lecker sei, dass ich sie einfach probieren musste. Und ich hab es nicht bereut. :)


Wie im Buch vorgeschlagen gab es zu der Sauce Orecchiette und Broccoli. Die Orecchietti hatten zwar noch etwas Biss, jedoch hat es sehr gut geschmeckt, insbesondere zum Broccoli. Deshalb werde ich die Sauce bestimmt nochmal zu Broccoli machen, zu dem mir bisher eine passende Sauce gefehlt hat. :)

Das Rezept findet sich auch online in dem Blog veganyumyum (aus dem das Kochbuch entstanden ist.