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KoBuCha: "c" you before sunrise Smoothie & 365 Vegan Smoothies

Gestern ist mein neuestes Kochbuch angekommen, 365 Vegan Smoothies von Kathy Patalsky.

Das Buch hat, wie der Titel schon verrät, 365 Smoothie Rezepte, unterteilt in 12 Kategorien/Monate:
- detox smoothies
- energizing smoothies
- slim-down smoothies
- strengthening smoothies
- calming smoothies
- brain-boosting smoothies
- healthy-digestion smoothies
- anti-aging smoothies
- mood-boosting smoothies
- immunity-boosting smoothies
- beauty-boosting smoothies

Die ersten 80 Seiten des Buches befassen sich mit dem Smoothies 1x1. Es gibt jede Menge Tipps zum Thema. Es wird jede Zutat im Detail erklärt, worauf man achten muss und - was ich persönlich sehr gut finde - was die gesundheitlichen Vorteile dieser Zutat ist, also welche Vitamine und Mineralien sie hat.

Nachdem ich gestern dann noch schnell ein paar Sachen besorgt habe, konnte es heut Morgen gleich losgehen.

Ausgesucht habe ich mir die Nummer 36: "c" you before sunrise, bestehend aus Banane, Kiwi, Pfirsich, Mango, Orange und Kokoswasser.

36 - "c" you before sunrise


Er schmeckt lecker fruchtig und durch das vorher eingefrorene Obst ist er auch schön kühl. Allerdings kann ich mich nicht mit Kiwi im Smoothie anfreunden, kratzt mir irgendwie zu sehr im Hals und das stört mich dann doch beim Trinken. Bei den nächsten Smoothies wo Kiwi rein soll, werd ich das dann variieren.

Da ich nur einen 300W-Mixer habe, werden die Smoothies auch nicht ganz so smooth wie bspw. aus dem Vitamix oder Omniblend, allerdings hat er die gefrorenen Früchte gepackt und es ist smooth genug zum trinken. Und optisch ist es ja auch nicht so schlimm, wenn Pfirsich-Haut-Pünktchen und Kiwi-Kerne übrig bleiben. ;)

Dennoch träum ich natürlich vom Omniblend, aber den wird es wohl frühestens zu Weihnachten oder noch später geben.

Nun bleibt die Frage, wollt ihr auch Fotos von den Smoothies hier sehen oder lieber nur "richtiges" Essen? :)

die Dani

KoBuCha? Kochbuch-Challenge!

Ich habe so viele rein vegane Kochbücher, ob gedruckt oder als E-Book, ich wage es nicht sie zu zählen ;)

Jetzt da das Semester, also alle Examen und Arbeiten vorbei sind, habe ich wieder mehr Zeit und vor allem auch Lust Zeit in der Küche zu verbringen. Und damit ich die vielen Kochbücher nicht nur durchschaue, sondern auch benutze habe ich mir eine kleine Challenge überlegt.

Ab morgen werde ich für den Rest des Monats mindestens 5 neue Rezepte pro Woche ausprobieren. Von diesen 5 werde ich versuchen mindestens 3 Hauptspeisen zu kochen, dies muss allerdings nicht ein ganzes Menü sein, sondern kann auch nur ein Fleischersatz, eine Beilage oder so was sein, Hauptsache deftig ;) Bei den anderen 2 Rezepten werde ich schauen, was mich gerade so anspricht, egal ob Nachspeise, Vorspeise, Snack.

Damit werde ich gleichzeitig versuchen wieder etwas geregelter einzukaufen, da ich ja vorausplanen kann (& muss) was ich kochen werde.

Damit das Ganze übersichtlich bleibt werde, ich einen Post erstellen mit den einzelnen Rezepten, was geplant ist und was bereits gekocht wurde, mit den jeweiligen Links zu den Posts. Bitte habt Verständnis dafür, dass ich aus Rücksicht auf die Autoren der tollen Bücher die Rezepte nicht immer veröffentlichen werde. (Ich weiß dass auf Rezepten kein Copyright steht, trotzdem finde ich es schade um die Mühe und die Arbeit der Autoren, wenn das Rezept sofort im Netz veröffentlicht wird.) Ich werde jedoch immer den Namen des Rezeptes, des Kochbuchs und des Autors dazu schreiben.

Ich freue mich auf jeden Fall bereits aufs Ausprobieren :)

die Dani

Spaghetti Carbonara & Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar

Anfang der Woche war so ein Tag an dem der Kühlschrank relativ leer war und ich keine Lust zum einkaufen hatte. An solchen Tagen mache ich sehr gerne Spaghetti Carbonara denn die Zutaten dazu hab ich fast immer da und es geht schnell.

Ihr braucht:
500g Spaghetti
1 Paket Räuchertofu (150-200g), fein gewürfelt
1 Zwiebel, gewürfelt oder in (Halb)Scheiben
1 Packung Soja-Sahne (250ml)
Salz & Pfeffer
frische Petersilie

Die Spaghetti in Salzwasser al dente kochen. Währenddessen den Tofu und die Zwiebel vorbereiten und in etwas Olivenöl scharf anbraten bis der Tofu knusprig ist. Mit der Sahne ablöschen, salzen und ordentlich pfeffern. 1-2 Minuten köcheln lassen, etwas frische Petersilie dazutun und mit den Spaghetti vermengen und servieren. :)

Es gibt viele die machen ihre Carbonara Soße mit Käseersatz, Hefeflocken oder sogar einer Mehlschwitze, ich finde jedoch dass das Simple meist am Leckersten schmeckt. Zudem ist die Carbonara im Original ja auch keine richtige Soße in der die Nudeln schwimmen, sondern "klebt" ja nur an den Nudeln. Aber es bleibt natürlich jedem freigestellt zu experimetieren. ;)

Spaghetti Carbonara

Vor ein paar Tagen habe ich wieder ein Backbuch aus dem Regal gekramt, welches ich schon lange nicht mehr in der Hand hatte, Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar von Isa Chandra Moskowitz und Terry Hope Romero. Auf Facebook hatte ich ein paar Rezeptetipps zu dem Buch erhalten, und so wie über die Ergebnisse geschwärmt wurden, musste ich es einfach noch einmal mit dem Buch versuchen. Also markierte ich mir die angegebenen Rezepte und überlegte mir was ich als erstes backen würde. Die Wahl fiel eigentlich nicht schwer, denn eins der angegebenen Rezepte waren Snickerdoodles.

Snickerdoodles ist ein Keks der vor dem Backen in einer Zimt-Zucker-Mischung gerollt wird. Ich habe Snickerdoodles geliebt, seit ich sie das erste Mal gegessen hatte. Damals noch in der unveganen Version mit Eiern im Teig. Da ich sie so liebte, dauerte es nicht lange und ich backte eine vegane Version, nach einem Rezept aus dem Internet (ich weiß nicht mal mehr welches).
Ich war enttäuscht. Ich erhielt sehr knusprige Kekse mit einem Zimtzuckermantel, überhaupt keine so leckeren puffigen Kekse wie ich sie sonst immer hatte.
Doch mit dieser neuen Empfehlung bekam ich neue Hoffnung, denn sie empfahl mir den Teig zuerst im Kühlschrank zu kühlen und nach dem Rollen in der Zuckermischung nicht platt zu drücken, sondern als Kugeln zu backen. Das Resultat: relativ puffige leckere Snickerdoodles. Zwar noch nicht ganz so perfekt wie vorher, aber schon tausend mal besser wie mein erster veganer Versuch.

City Girl Snickerdoodles

Durch diesen Versuch bekam ich etwas Vertrauen in das Buch und probierte die Brownies aus. Die sollen anscheinend so gut sein, dass sogar Omnivore sie sich wünschten. Und ich muss sagen, sie sind wirklich so toll. Ich war etwas skeptisch, da Seidentofu in den Teig kommt (mein Experiment, aus Seidentofu Mousse au chocolat zu machen, war nicht so der Hammer). Selbst mein Freund, der Chocoholic, konnte kaum aufhören sie zu essen. Sie sind super saftig, super schokoladig und super sättigend. ;)

Deluxe Cocoa Brownies

Ich werde beides auf jeden Fall noch einmal nachbacken und jetzt auch öfters dieses Buch aus dem Regal holen um etwas Neues auszuprobieren (ich glaub als nächstes sind die Peanut Butter Chocolate Pillows dran). ;)

Und jetzt geh ich mir noch ein Stück Brownie holen. ;)

die (sich demnächst kugelnde) Dani

Burger ♡

Ich liebe Burger!

Ich hab sie schon immer gemocht, jedoch sehr selten selbstgemacht. Seit ich allerdings als Veganerin mit Bratlingen experimentiere liebe ich sie. Ich würde sie bestimmt einmal die Woche essen, beherrsche mich jedoch etwas, so dass es sie alle 2-3 Wochen etwa gibt.

Inzwischen habe ich auch ein tolles Rezept in einem tollen Kochbuch gefunden, bei dem einfach alles stimmt. In Chloe's Kitchen heißen sie Double Double Drive-Thru Burger und sind so aufgebaut wie der BigMac, die einfache Version ist jedoch auch schon schwierig genug sauber zu essen. :D

Der Bratling besteht hauptsächlich aus braunem Reis (alternativ Tempeh), Linsen (gute Proteine & Zink) und Walnüssen (hatten wir heute aber keine da), Zwiebeln, zum Binden Mehl und Gewürzen. Dazu gibt es dann eine Soße aus Seidentofu, Knoblauch, Ketchup, Senf, Agavendicksaft, Dill und Gewürzen.

Die Burgerbrötchen kaufen wir ganz faul im Supermarkt, auf den Bratling kommt dann frisches Gemüse wie Salat, Tomate, Gurke (entweder Salatgurke oder saure Gurken), Zwiebeln, je nach Lust und Laune.



Chloe's Kitchen:

Chloe Coscarelli wurde bekannt, nachdem sie in der Sendung Cupcake Wars eine Folge mit ihren veganen Cupcakes gegen 3 unvegane Kontrahenten gewann. (Die Videos dazu finden sich auf youtube z.B.)

Nachdem ich von ihrem Buch erfuhr, schaute ich mir diese Videos an und bereits da war sie mir sehr sympathisch und die Cupcakes sahen einfach umgemein lecker aus. Als ich mir dann ihre Website mit den darauf veröffentlichten Rezepten sah, war es entschieden. Ich bestellte mir ihr Buch.
Mittlerweile habe ich es ein paar Monate, hab allerdings noch nicht so viele Rezepte daraus ausprobiert. Jedoch hatte ich (nicht wie bei anderen Kochbüchern) hier noch keinen Misserfolg und nichts was mir nicht schmeckte. Deswegen werde ich auch weiterhin Rezepte ausprobieren und auch weiterhin diese Burger machen. :)

Vielleicht gerade weil mir dieses Buch so gefällt und ich es jedem nur empfehlen kann (englische Rezepte sind auch nicht soo schwer zu verstehen), entscheide ich mich dafür, hier keine Rezepte von ihr zu veröffentlichen. (Ich weiß, Rezepte haben kein Copyright, aber dennoch...) Wer mag, kann mich gerne anmailen und ich gebe ihm 1-2 Rezepte. Besser: das Buch kaufen.

Weiterer Pluspunkt: Es hat viele Fotos! (Wer amerikanische Kochbücher kennt, weiß, dass das eher selten ist) Und es gibt viel Pasta!

Ich wünsche noch einen schönen Restsonntag!
die Dani

Mein Weg zum Veganismus

Seit ich denken kann, sind Tiere in meinem Leben und auch ein notwendiger Bestandteil meines Wohlbefindens. Ich brauche einfach immer Tiere um mich herum, denn Tiere waren für mich schon immer mehr wie nur eine Beschäftigung. Ich liebte und liebe es immer noch ihren Charakter und auch ihre Ticks kennenzulernen. Insbesondere bei Katzen (mit denen ich aufgewachsen bin) mag ich ihre Unabhängigkeit vom Menschen und ich empfinde es als eins der größten Geschenke von einem Tier sein Vertrauen zu erhalten. Und obwohl ich mich als Tierfreund bezeichnete und z.B. auch Katzen von Hand aufzog, so hatte es dennoch bei mir noch nicht *klick* gemacht, so dass ich, wie die Mehrheit der Menschen, unterschied zwischen Haustier und Nutztier. Denn wie die meisten Menschen liebte ich meine Haustiere von ganzem Herzen, aß jedoch andere Tiere täglich ohne einen Gedanken darüber zu verschwenden.

Dies änderte sich Anfang 2011. Januar 2011 adoptierten mein Freund und ich 2 Zwergkaninchen. Anders als bei meinen anderen Haustieren (u.a. Hamster und Farbmäuse) wollte ich mich jedoch nicht mehr auf die Aussagen der Verkäufer in den Tierhandlungen oder der Autoren ("Experten") von Büchern verlassen, sondern von Anfang an alles richtig machen. Also informierte ich mich online und stieß auf die Seite sweetrabbits. Dort erfuhr ich alles über möglichst artgerechte Haltung von Zwergkaninchen. So kam es, dass unser Wohnzimmer radikal umgestellt wurde um ein großes Gehege für unsere beiden zu erschaffen. Sie sollten ständigen Auslauf haben und kein Käfigleben führen. Obwohl meine beiden überhaupt keine Kuschelkaninchen sind, macht es mir so viel Freude sie zu beobachten. Und mit ihnen kam langsam das Umdenken.

Nachdem ich schon mehrere Wochen in Buchhandlungen um das Buch Anständig essen von Karen Duve herumscharwenzelt war, kaufte ich es mir endlich und fing an es zu lesen. In diesem Buch berichtet Duve von ihren eigenen Erfahrungen als sie unterschiedliche Ernährungsweisen jeweils während mehreren Monaten ausprobierte. Zuerst Fleisch aus Biohaltung, danach Vegetarismus, Veganismus und zum Schluss sogar Frutarismus. Dadurch dass das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, liest es sich meiner Meinung nach sehr angenehm und klingt nicht nach einem typischen "Fakten-Buch", obwohl immer mal wieder Fakten eingebaut werden. Dazu zählen Fakten die eigentlich jeder kennt, aber auch schockierende Dinge die mich manchmal dazu zwingen das Buch zu Seite zu legen, obwohl ich mich eigentlich nicht für empfindlich hielt. Und so wurde mein Fleischkonsum bereits während des Lesens weniger, hauptsächlich unbewusst. Nach dem Lesen stand fest, ich werde Vegetarier. Diese Entscheidung fiel mir leicht, vielleicht vor allem da Vegetarismus ja doch sehr akzeptiert in unserer Gesellschaft ist und doch jeder irgendwo schon mal mit Vegetariern zu tun hatte. Während dem Lesen des Buches hatte ich manche Sachen natürlich auch an meinen Freund weitererzählt (v.a. die Dinge die mich besonders schockiert hatten). Dies brachte ihn dazu das Buch ebenfalls zu lesen und er traf die gleiche Entscheidung wie ich, er wurde Vegetarier.

Nun fühlte ich mich besser. Für mich wurden schließlich keine Tiere mehr getötet. Dachte ich zumindest.

Mittlerweile hatte ich von diesem anderen Buch gehört, Tiere essen von Jonathan Safran Foer. Es galt als schockierend und teilweise als Skandal. Auch dieses Buch schaute ich mir ein paarmal in der Buchhandlung an ehe ich mich entschied es zu kaufen. Beim Kauf dachte ich mir "Du bist ja Vegetarier, du machst doch alles richtig, also kannst du ohne schlechtes Gewissen dieses Buch lesen".

Ich irrte mich.

Während ich die Lektüre von Anständig essen manchmal nur unterbrechen musste um mich auf andere Gedanken zu bringen, so wurde mir von der Lektüre von Tiere essen regelmäßig übel und brachte mich zum weinen. Foer hat an vielen Orten für sein Buch recherchiert, in Schlachthäusern, bei konventionellen und Bio-Bauern, in Tierfabriken, bei Vegetariern die Tiere züchten, bei Tierschützern die nachts in Tierfabriken einbrechen, usw., und all diese Erfahrungen beschreibt er in diesem Buch, zusätzlich geschmückt mit ganz vielen Fakten bezüglich der Tierhaltungen und -schlachtungen die einem wirklich den Appetit verderben (Bsp. "Fäkalsuppe") und einen teilweise fast sogar den Glauben in die Menschheit verlieren lässt. Bereits während der Lektüre des Buches wurde mir klar, dass der Veganismus die einzige Lösung für mich sein könnte, denn ich fand heraus, dass auch für die vegetarische Ernährung Tiere sterben und leiden (z.B. Milchkühe, die einmal jährlich geschwängert werden und denen ihr Kalb dann nach 9 Monaten Schwangerschaft innerhalb der ersten 24 Stunden weggenommen wird, oder die unzähligen männlichen Küken die geschreddert oder vergast werden da sie ja keine Eier legen können). Während ich als Vegetarier bereits auf Dinge wie Gelatine verzichtet hatte, so verging mir jetzt auch endgültig der Appetit auf Käse und Eier. Ich erinnere mich noch sehr genau an meine letzte Käse Mahlzeit, Baguette mit Tomaten mit Mozzarella überbacken. Ich ekelte mich bereits davor und hatte ein schrecklich schlechtes Gewissen, jedoch konnte ich ihn auch nicht wegschmeißen. Nun ja, am Tag darauf wurde unsere Küche veganisiert. Alles an unveganen Dingen wurde in einer Kiste gesammelt. Da ich es jedoch nicht wegschmeißen wollte (davon hat ja auch kein Tier mehr was), gab ich alles an meine Schwester weiter.
Wie bereits bei Anständig essen lies mein Freund ebenfalls dieses Buch und entschloss sich zu meiner Freude zu dem gleichen Schritt wie ich, er wurde ebenfalls zum Veganer (und nein, ich habe ihn nicht dazu gezwungen, auch wenn mir das von Kollegen oft vorgeworfen wird ^^).

Mittlerweile sind wir seit genau einem Jahr vegan und haben diesen Schritt nie bereut, auch wenn es nicht immer einfach war (und z.B. beim auswärts essen noch immer nicht ist). Wir haben andere luxemburger Veganer kennengelernt, wir haben gelernt "was wir noch alles essen können" ;) und können jetzt zu Recht zu unseren Wackelnasen und anderen Tieren sagen:

Nun kann ich euch in Frieden betrachten, denn ich esse euch nicht mehr. (Franz Kafka)

In diesem Sinne wünsche ich euch eine friedliche Nacht.

die Dani