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KoBuCha: The Almighty BL(A)T

Das BLT (Bacon Lettuce Tomato) Sandwich ist wohl der Klassiker aus den USA. Das Sandwich erklärt sich eigentlich auch von selbst, da die Zutaten ja schon im Namen vorhanden sind. Meist wird das Ganze dann noch durch Mayo unterstützt.

Im Buch Vegan Sandwiches Save The Day! findet sich eine Variante mit einem selbstgemachten Spread der das Ganze etwas spezieller machen soll. Während mein Freund sich beim Belegen auf die 3 Hauptzutaten beschränkte, gab es bei mir zusätzlich noch Avocado drauf, also ein BLAT Sandwich, zu sehen auf dem Foto.


The Almighty BL(A)T

Das Sandwich ging an sich recht schnell, da wir den Bacon nicht laut Rezept gemacht haben, sondern den fertigen Tempeh Bacon von Tofurky genommen hatten, welcher nach unserem Ausflug in den Veganz-Frankfurt noch in unserem Kühlschrank aufs Ausprobieren wartete. Der Bacon war ok, allerdings etwas zu süßlich mariniert, was ihn sehr dominant im Geschmack machte.

Der Spread bestand hauptsächlich aus Palmherzen, was eine neue Erfahrung für uns war. Es hat nicht schlecht geschmeckt, allerdings hat er auch nicht ganz meinen Geschmack getroffen, so dass ich das nächste Mal wohl aus Mayo, getrockneten Tomaten, Knoblauch, usw. etwas improvisieren werde.

Wer dennoch das Ganze einmal ausprobieren möchte, der findet hier *klick* das Rezept, sowohl vom Sandwich, als auch vom Tempeh Bacon.

die Dani

KoBuCha: Meat(less)ball Subs

Dieses Sandwich aus Vegan Sandwiches Save The Day! sieht auf dem Foto im Buch so ansprechend aus, dass ich es mir gleich markierte.

Gestern haben wir es ausprobiert. Die Bällchen bestehen aus einer Mischung von Sojahack (eingeweichtes TVP) und Seitan (und natürlich allerhand Gewürzen). Diese Kombi erschien mir eigentlich logisch, den Seitan zur Stabilität und das Sojahack fürs Mundgefühl. Beim Vermischen der entstand kam jedoch bereits das erste Problem, der Seitan formte sich zu einem glatten Teig an dem das Sojahack nicht so wirklich kleben wollte. Beim Formen der Bälle hab ich dann versucht, das Hack so gut wie möglich in die Bällchen zu drücken, jedoch blieb ein guter Teil davon in der Schüssel zurück.

Die Bällchen werden dann kurz angebraten damit sie schön Farbe bekommen und dann mit etwas Brühe und Rotwein im Backofen gegart.
Der Rest des Sandwiches geht sehr einfach, Zwiebel und Paprika anbraten und eine Tomatensauce erwärmen.

Eigentlich sollten die Bällchen einmal auskühlen bevor sie verwendet werden, dies tat ich aus Zeitgründen jedoch nicht. Ich schmiss sie deshalb noch mal kurz in die Pfanne damit der Rest der Flüssigkeit verdampf.

Meat(less)ball Sub

Das Ergebnis war an sich lecker, jedoch hatte ich das Gefühl, dass manche Bällchen noch nicht gar waren, so dass ich sie teilweise herauspulte. Auch war mir im Nachhinein das Ganze etwas zu aufwendig "nur für ein Sandwich", hier kann ich den Ambitionismus der Amerikaner irgendwie nicht verstehen. Ich würde mir die Zeit eher nehmen und "richtig" kochen, z.B. die Bällchen zu Pasta o.ä.

Naja, kann ja nicht immer alles super sein. ;)

die Dani